Patriots gehen Sonntag auf die ReiseSoldaten lernen Landeskunde
Der Nato-Partner Türkei soll mit modernen Abwehrraketen vor möglichen Angriffen aus Syrien geschützt werden. Dafür sind deutsche Patriots notwendig. Die Verlegung der Waffen beginnt in Kürze. Die dazugehörigen Soldaten werden noch speziell geschult.
Die Bundeswehr hat ihre logistischen Vorbereitungen für den "Patriot"-Einsatz in der Türkei weitgehend abgeschlossen. Am kommenden Sonntag verlegen die Raketenabwehrstaffeln aus den mecklenburgischen Standorten Sanitz und Bad Sülze das Gros ihrer Technik nach Lübeck-Travemünde, wie ein Sprecher des Flugabwehrraketen-Geschwaders 2 sagte. Dort sollten die Raketen am Dienstag auf Schiffe verladen werden.
Die rund 170 Soldaten des Geschwaders würden erst etwas später in die Türkei fliegen, auf dem Programm stehe unter anderem noch eine landeskundliche Einweisung. Die Einheit soll Anfang Februar im Südosten der Türkei einsatzbereit sein.
Die Nato-Staaten Deutschland, Niederlande und USA verlegen "Patriot"-Raketen zum Schutz gegen mögliche Angriffe aus Syrien in drei türkische Provinzen.