Politik
Donald Trump musste bereits zwei Amtsrücktritte einstecken.
Donald Trump musste bereits zwei Amtsrücktritte einstecken.(Foto: MediaPunch)
Freitag, 17. Februar 2017

Sicherheitsberater gesucht: Trump kassiert offenbar Absage

Neuer Rückschlag für den US-Präsidenten: Nachdem bereits sein Kandidat für das Arbeitsministerium verzichtet hatte, läuft offenbar auch Donald Trumps Suche nach einem neuen Sicherheitsberater nicht rund. Ein Ex-Militär sagt einem Bericht zufolge ab.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn hat US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge einen Rückschlag erlitten: Der ehemalige Vizeadmiral Robert Harward erteilte Trump eine Absage, wie CNN berichtete. Der Nachrichtensender zitierte aus einer Erklärung Harwards, wonach er diese Aufgabe nicht übernehmen könne.

"Dieser Job fordert 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche Aufmerksamkeit und Engagement, um es richtig zu machen. Derzeit könnte ich diese Verpflichtung nicht eingehen", hieß es demnach in der Erklärung des 70-jährigen Ex-Militärs.

Neben Harward wurden zuletzt in den US-Medien auch noch der kommissarische Nationale Sicherheitsberater Keith Kellogg und der frühere Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan und Ex-Direktor des Geheimdienstes CIA, David Petraeus, als Anwärter für die dauerhafte Besetzung des Schlüsselpostens genannt.

Die US-Regierung steckt knapp vier Wochen nach Amtsantritt bereits in einer Krise. Nach dem Rücktritt Flynns hatte auch Trumps designierter Arbeitsminister Andrew Puzder am Mittwoch aufgegeben. Mit Harward muss der Präsident nun bei der ohnehin langwierigen Zusammenstellung seines Kabinetts einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Flynn war wegen falscher Angaben über Telefonate mit dem russischen Botschafter zurückgetreten.

Quelle: n-tv.de

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