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Wegen der Flüchtlinge aus muslimischen Ländern drohe der Bundesrepublik ein "radikalislamischer Terrorismus", so Trump.
Wegen der Flüchtlinge aus muslimischen Ländern drohe der Bundesrepublik ein "radikalislamischer Terrorismus", so Trump.(Foto: imago/ZUMA Press)

Angriff auf Merkels Politik: Trump prophezeit Deutschland Terrorismus

Kaum sind die US-Vorwahlen am "Super Tuesday" vorbei, nutzt Donald-Trump die Bühne, um Merkels Flüchtlingspolitik zu kritisieren. Es ist nicht das erste Mal, dass der Republikaner Deutschland ein "totales Desaster" vorhersagt.

Nach seinem Triumph beim "Super Tuesday" hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump wieder einmal die deutsche Flüchtlingspolitik ins Visier genommen. "Schaut nach Deutschland und Schweden und schaut einige dieser Orte an, das ist ein Desaster", sagte Trump. Wegen der Flüchtlinge aus muslimischen Ländern drohe der Bundesrepublik ein "radikalislamischer Terrorismus".

Der populistische Geschäftsmann, der am Dienstag mindestens sieben der elf Vorwahlen der Republikaner für sich entscheiden konnte, hatte mit der Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime in die USA für Empörung gesorgt. "Wir werden keine Leute in unser Land lassen, von denen wir nicht wissen, wer sie sind", bekräftigte er in seiner Siegesrede. "Sie sind jung und stark und kräftig - warum sind sie nicht zurück und kämpfen für ihr Land?"

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Dezember vom US-Magazin "Time" zur "Persönlichkeit des Jahres" gekürt wurde, hatte Trump Deutschland bereits wegen der Flüchtlinge ein "totales Desaster" prophezeit. Die Kanzlerin habe ihrem Land "enormen Schaden zugefügt".

Ohne den Immobilienmogul beim Namen zu nennen, hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag bei seinem Washington-Besuch vor einer "Politik der Angst" im US-Wahlkampf gewarnt. "Mauern zu bauen ist eine sehr schlechte Idee - egal wer dafür bezahlt", sagte Steinmeier mit Blick auf Trumps Plan, im Kampf gegen illegale Einwanderung die US-Grenze zu Mexiko abzuriegeln und das Nachbarland für den Bau der Mauer zahlen zu lassen.

Quelle: n-tv.de

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