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In zwei weiteren US-Bundesstaaten muss Trump sich geschlagen geben.
In zwei weiteren US-Bundesstaaten muss Trump sich geschlagen geben.(Foto: AP AP)

Sieg für Clinton in Außenposten: Trump verliert in Wyoming und D.C.

Bei den Republikanern bleiben Ted Cruz und Marco Rubio im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur dem Populisten Donald Trump auf den Fersen. Zwei Staaten teilen sie unter sich auf - die große Entscheidung bei den US-Vorwahlen kommt immer näher.

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Bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der populistische Geschäftsmann Donald Trump zwei klare Niederlagen erlitten. Bei der Vorwahl im westlichen Bundesstaat Wyoming landete Trump abgeschlagen auf dem dritten Platz, der texanische Senator Ted Cruz siegte klar mit 66,3 Prozent der Stimmen. Trump kam in Wyoming lediglich auf 7,2 Prozent der Stimmen. Aufgrund des ungewöhnlichen Wahlsystems in Wyoming ist allerdings unklar, wie viele der Delegierten sich bei der Nominierung im Juli wirklich hinter Cruz stellen werden.

Nach Informationen der "New York Times" konnte der Senator aus Florida, Marco Rubio, in der US-Hauptstadt Washington DC punkten. Demnach entschied er den Regierungsbezirk mit 37 Prozent der Stimmen für sich. Damit landete er nur knapp vor Ohios Gouverneur John Kasich (36 Prozent), Multimilliardär Donald Trump (14 Prozent) und Cruz der nur 12 Prozent erlangte.

Bei den Demokraten gewann Ex-Außenministerin Hillary Clinton die Vorwahl im US-Außengebiet Nördliche Marianen im Pazifik. Clinton gewann laut US-Medienberichten vier Delegiertenstimmen für den demokratischen Parteitag, ihr Rivale Bernie Sanders zwei.

Florida und Ohio könnten bei Republikanern Entscheidung bringen

Am kommenden Dienstag, dem "Super Tuesday II", stehen Vorwahlen unter anderem in Florida, Ohio und Illinois an. Für die Republikaner sind die Abstimmungen in diesen drei Bundesstaaten von besonderer Bedeutung, weil der Sieger dort jeweils alle zu vergebenden Delegiertenstimmen gewinnt.

Die Vorwahlen ziehen sich bis in den Frühsommer hin, ehe die Kandidaten offiziell gekürt werden. Nicht ausgeschlossen ist, dass Trump die bei den Republikanern benötigten 1237 Delegiertenstimmen verfehlt. Dann könnte die republikanische Parteiführung versuchen, auf einem umkämpften Parteitag einen anderen Kandidaten durchzudrücken.

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Quelle: n-tv.de

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