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US-Jets - im Bild eine F-15 - töteten bei dem Luftangriff "Dutzende" Kämpfer.
US-Jets - im Bild eine F-15 - töteten bei dem Luftangriff "Dutzende" Kämpfer.

"Dutzende" Kämpfer getötet: US-Kampfjets bombardieren Al-Kaida-Lager

Inmitten der Wirren des jemenitischen Bürgerkrieges kann sich das Terrornetzwerk Al-Kaida fast ungehindert ausbreiten. Amerikanische Jets greifen nun ein Trainingslager an, das offenbar von "mehr als 70" Islamisten genutzt wird.

Die Vereinigten Staaten haben bei einem Luftangriff im Jemen nach Pentagon-Angaben "Dutzende" Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet. Die Attacke am frühen Dienstagmorgen habe ein Trainingslager getroffen, das von "mehr als 70" Islamisten genutzt worden sei, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums in Washington mit. Zuvor hatten jemenitische Regierungs- und Stammesangehörige gesagt, bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition seien Dutzende Menschen getötet oder verletzt worden.

Seit März 2015, dem Beginn der Luftangriffe der sunnitischen arabischen Militärkoalition gegen schiitische Rebellen im Jemen, wurden nach UN-Angaben mehr als 3200 Zivilisten getötet, insgesamt gab es fast 6300 Tote. Die meisten der zivilen Opfer wurden demnach durch Luftangriffe getötet.

Die Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Koalition richten sich gegen die schiitischen Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten in der Armee, die Anfang vergangenen Jahres die Hauptstadt Sanaa und andere Städte erobert und Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi zur Flucht nach Saudi-Arabien gezwungen hatten. Die Militärkoalition will die Huthi-Rebellen zurückdrängen und Hadi ermöglichen, an die Macht zurückzukehren.

Quelle: n-tv.de

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