Politik
US-General John Nicholson will den IS bis Jahresende aus Afghanistan vertrieben haben.
US-General John Nicholson will den IS bis Jahresende aus Afghanistan vertrieben haben.(Foto: AP)
Sonntag, 13. August 2017

Luftangriff in Afghanistan: US-Streitkräfte töten IS-Anführer

Die US-Luftwaffe fliegt weiter verstärkt Bombenangriffe auf Stellungen des IS in Afghanistan - mit Erfolg. Erneut wird ein ranghoher Anführer des Terrornetzwerks durch einen Luftangriff getötet.

Bei einem Luftangriff der US Air Force in der Kunar-Provinz Afghanistans sind mehrere Mitglieder des dortigen Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Unter den Toten befindet sich auch Abdul Rahman, Anführer des IS in der Region. Das bestätigte die US-Kommandozentrale in Kabul.

"Der Tod von Abdul Rahman ist ein weiterer Schlag für die Führung des IS", sagte der zweite Kommandant, General John Nicholson. Drei weitere IS-Mitglieder wurden bei dem Angriff in der östlichen Provinz Kunar ebenfalls getötet. Nicholson hatte geschworen, den IS in Afghanistan bis Ende dieses Jahres besiegt zu haben.

Seit 2016 sind bereits drei Anführer des Terrornetzwerks in dieser Region ausgeschaltet worden. Erst im Juli wurde der Vorgänger Rahmans, Abu Sayed, bei einem Luftangriff auf das Hauptquartier in Kunar getötet.

Im Kampf gegen den IS und gegen die Taliban hat die US Air Force in den letzten sechs Monaten mehr als 2000 Bomben eingesetzt - im kompletten Jahr 2016 waren es insgesamt 1400. Trotz der militärischen Erfolge von amerikanischen und afghanischen Sonderkommandos, hat der Islamische Staat seine tödlichen Anschläge in Afghanistan fortgesetzt. Anfang August hatte der IS einen Anschlag auf eine Moschee in Herat verübt, bei dem über 30 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt wurden.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen