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Obama ist, erst recht durch seinen Berlin-Besuch im Jahr 2008, beliebt in Deutschland.
Obama ist, erst recht durch seinen Berlin-Besuch im Jahr 2008, beliebt in Deutschland.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Nur vier Prozent für Romney: Deutsche glauben an Obama

In den USA liefern sich Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney ein knappes Rennen. In Deutschland dagegen sind die Sympathien vor der US-Wahl eindeutig verteilt. Demnach würden 92 Prozent der Menschen für Obama stimmen.

Die Deutschen glauben einer Umfrage zufolge fest an eine Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama in der kommenden Woche. Von seinem Sieg sind 81 Prozent der Bundesbürger überzeugt, wie eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Hamburger Magazin "Stern" laut einer Vorabmeldung ergab. Obamas Herausforderer Mitt Romney trauen demnach zehn Prozent der Befragten den Wahlsieg zu.

Während Romney in den USA seit dem ersten Fernsehduell in den Umfragen hatte zulegen können, wurde den Deutschen der Umfrage zufolge im Laufe des Wahlkampfs Obama sympathischer. Ihn würden demnach 92 Prozent der Bundesbürger wählen, wenn sie an der Abstimmung am kommenden Dienstag teilnehmen dürften. Vier Prozent würden sich den Angaben zufolge für Romney entscheiden.

In der Umfrage gaben 84 Prozent der Deutschen an, Obama habe das Image der USA verbessern können. Mit 52 Prozent ist aber eine Mehrheit der Befragten der Ansicht, die USA seien keine wirtschaftliche Supermacht mehr. Für eine militärische Großmacht halten das Land hingegen noch 81 Prozent. Für die Erhebung wurden laut "Stern" am 24. und 25. Oktober 1003 Menschen befragt.

Quelle: n-tv.de