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Santorums DurchbruchDrei Siege, die nichts ändern

08.02.2012, 20:30 Uhr

In den USA suchen die Republikaner verzweifelt nach der "konservativen Alternative" zu Mitt Romney. Zuletzt schien die Wahl auf Newt Gingrich gefallen zu sein, diesen nicht ganz lupenreinen Wiedergänger der 90er Jahre. Nun geht Rick Santorum als Sieger aus drei Vorwahlen hervor. Für ihn ist es ein Durchbruch. Ändern wird es nichts.

Auf den ersten Blick scheint der Dreifachsieg des christlich-konservativen Ex-Senators Rick Santorum in den Bundesstaaten Colorado, Minnesota und Missouri ein "Durchbruch" zu sein: Die Vorwahlen der Republikaner werden nicht mehr nur zwischen Mitt Romney und Newt Gingrich, sondern zwischen den drei erfolgreichsten Kandidaten entschieden.

Santorum jedenfalls kostete seinen Sieg aus. "Ich stehe hier nicht, um mich als konservative Alternative zu Mitt Romney darzustellen", sagte er in seiner Siegesrede. "Ich stehe hier, um die konservative Alternative zu Barack Obama zu sein."

Die konservative Alternative, das war bislang vor allem Gingrich. Allerdings ändert Santorums Sieg nichts daran, dass Romney weiterhin die besten Chancen hat, am Ende gegen Barack Obama anzutreten.

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Quelle: hvo