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Die Kasino-Millionen des Sheldon AdelsonGingrichs größter Fan

26.01.2012, 22:50 Uhr
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Sheldon Adelson ist Gingrichs wichtigster Spender. (Foto: REUTERS)

Nun ist klar, wovon Newt Gingrich träumt: vom Mond. Dort will der Republikaner bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit als Präsident im Jahre 2020 eine US-amerikanische Basis errichten – so er denn gewählt wird, woran Gingrich bei seiner Weltraum-Rede in Florida keinen Zweifel ließ. Wie er das bezahlen will, sagte Gingrich nicht, stattdessen machte er nur vage Andeutungen über den "privaten Sektor". Dabei könnte sich einer seiner Unterstützer den Mond-Trip schon jetzt leisten: Sheldon Adelson.

Ohne den Milliardär, der sein Geld mit Kasinos in Las Vegas gemacht hat, wäre Gingrich vielleicht gar nicht mehr im Rennen. Kurz nach der Vorwahl in Iowa lag seine Kampagne am Boden, erdrückt vom Gewicht negativer Wahlkampfwerbung aus dem Romney-Lager. Doch dann kam Adelson: Mit fünf Millionen Dollar half er dem Super-PAC "Winning our Future", der wiederum Gingrich unterstützt. Das Geld durfte nicht direkt an Gingrich gehen, denn die Millionen waren weit mehr, als Adelson legal hätte spenden dürfen. Die Geld-Infusion für den Super-PAC, der hingegen offiziell unabhängig ist, machte pro-Gingrich-Werbung in New Hampshire und South Carolina – und negative Werbung gegen Romney.

Heute ist der ehemalige Sprecher des US-Repräsentantenhauses wieder ernsthafter Herausforderer von Spitzenreiter Mitt Romney – und abhängig von Adelsons Millionen.

Weiterlesen: Wie der Kasino-Mann die Gingrich-Kampagne unterstützt.

Quelle: ssc