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In Denver, Colorado, feiern Befürworter die Freigabe von Marihuana.
In Denver, Colorado, feiern Befürworter die Freigabe von Marihuana.(Foto: AP)

Zahlreiche Volksentscheide: Wähler für Homo-Ehe und Hasch

Neben den ganz großen Entscheidungen fallen am Wahltag in den USA auch noch einige kleinere. So gibt Colorado als erster US-Staat die Droge Marihuana als Genussmittel frei. Maryland und Maine erlauben künftig die Homo-Ehe.

Die Wähler in den US-Staaten Maryland und Maine haben sich für die Einführung der Homo-Ehe ausgesprochen. In den Bundesstaaten Colorado und Washington stimmten die Wähler der Legalisierung von Marihuana zu.

Neben den US-Präsidentschaftswahlen standen in 38 Staaten über 170 Volksentscheide an. Die Wähler in Kalifornien lehnten die Abschaffung der Todesstrafe in dem Westküstenstaat ab. In dem Referendum stimmten nach Behördenangaben 53,6 Prozent der Wähler gegen den Vorschlag, die Todesstrafe abzuschaffen und durch lebenslange Haft ohne Möglichkeit der Begnadigung zu ersetzen. Bislang haben 17 US-Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft.

"Die Wähler haben gesprochen und wir respektieren ihren Wunsch", sagte der Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, über die Marihuana-Abstimmung. Dem Sender CNN zufolge verwies er aber darauf, dass die Droge aus Sicht der Bundesbehörden in Washington D.C. weiterhin illegal ist. Auf staatlicher Ebene ist der Besitz kleiner Mengen des Rauschmittels für Konsumenten über 21 Jahren damit nun in Colorado und Washington möglich.

Oregon dagegen

Auch im Westküstenstaat Oregon war über die Legalisierung von Marihuana abgestimmt worden. Dort zeichnete sich laut CNN nach Auszählung von 47 Prozent der Stimmen hingegen ab, dass die Wähler eine Legalisierung mit 55 Prozent mehrheitlich ablehnten. 45 Prozent waren demnach dafür.

Drei weitere Staaten - Arkansas, Montana und Massachusetts - hatten Referenden darüber abgehalten, ob Marihuana für medizinische Zwecke erlaubt werden soll.

Mit der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen in Maryland und Maine ist die Homo-Ehe nun in acht US-Staaten erlaubt. US-Präsident Barack Obama hatte im vorigen Mai Homosexuellen, die heiraten wollen, seine Unterstützung zugesagt.

Quelle: n-tv.de