Hackerangriffe auf Banken: USA geben Iran die Schuld
Der moderne Krieg braucht keine Uniform. Er fährt seine Angriffe plötzlich und unbemerkt aus der Datenleitung. So wie vor einigen Tagen, als Hacker die Server von mehr als 30 amerikanischen Banken lahmlegen. Für US-Beamte ist die Lage klar. Demnach führt die Spur in den Iran.
Die USA glauben nach einemBericht des "Wall Street Journal", dass die iranische Regierung hintereiner Offensive von Hackern gegen amerikanische Ziele steckt. In den vergangenenWochen hatte es eine massive Welle von Angriffen auf Banken in den USA gegeben.Die letzten richteten sich nach Angaben des Blattes vor wenigen Tagen gegen CapitalOne Financial Corp. und SunTrust.
Bei den Hackern handelees sich anscheinend um ein Netzwerk von weniger als 100 iranischen Spezialistenfür Netzwerksicherheit in Unternehmen und an Universitäten, berichtete das "WallStreet Journal" unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Regierungsbeamte.Die Angriffe, bei denen Webseiten der Finanzinstitute durch massenhafte Abfragenlahmgelegt worden waren, könnten wegen besonderer Merkmale bis zur iranischen Regierungzurückverfolgt werden.
Über die genauen Beweiseschweigen sich die Beamten der Zeitung zufolge aus: Das sei geheim. Aber iranischeHacker hätten ohne die Unterstützung und technische Erfahrung der iranischen Regierunggar nicht die Ressourcen, größere Attacken durchzuführen. "Dies sind keinegewöhnlichen Iraner", wurde ein hochrangiger Beamter zitiert.
Quelle: n-tv.de

