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Sollte Ackermann Ziel eines Anschlags werden?
Sollte Ackermann Ziel eines Anschlags werden?(Foto: REUTERS)

US-Behörden sprechen von Bombe: Verdächtiges Paket an Ackermann

Bei der Deutschen Bank geht eine verdächtige Postsendung an Vorstandschef Ackermann ein. Das LKA untersucht die Briefsendung. US-Behörden sprechen in diesen Zusammenhang von einer Paketbombe, was die deutschen Behörden nicht bestätigen wollen. Die Deutsche Bank verstärkt umgehend weltweit ihre Sicherheitsvorkehrungen.

Unbekannte haben offenbar eine Paketbombe an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geschickt. Die verdächtige Sendung ist in der Poststelle der Bank in Frankfurt am Main abgefangen worden. Der Umschlag werde untersucht, teilte die Frankfurter Polizei am Abend mit. Die Sendung in der Größe DIN A5 sei am Nachmittag eingegangen und aufgefallen, weil sie nicht ins Raster gepasst habe.

Das Gebäude der Bank in Frankfurt am Main.
Das Gebäude der Bank in Frankfurt am Main.(Foto: dpa)

Die Deutsche Bank bestätigte den Eingang einer verdächtigen Sendung und teilte mit, dass die Polizei die Ermittlungen aufgenommen habe. Nach Angaben der Frankfurter Polizei untersucht das Landeskriminalamt in Wiesbaden den Umschlag. Keine Stellungnahme gab es dazu, wer hinter der Sendung stehen könnte.

Laut einem hochrangigen Mitarbeiter der US-Strafverfolgungsbehörden enthielt die Sendung vorläufigen Untersuchungen zufolge Sprengstoff und Bombensplitter. Dies bestätigte die Frankfurter Polizei zunächst nicht. Nach Informationen des US-Mitarbeiters war als Rücksendeadresse die ebenfalls in Frankfurt ansässige Europäische Zentralbank angegeben worden.

Nach dem Fund wurden die Sicherheitsvorkehrungen in den New Yorker Büros des größten deutschen Kreditinstituts erhöht. Hintergrund ist eine allgemeine Warnung der Polizei an die Banken in der Stadt vor Briefbomben. Die Deutsche Bank verstärkt sogar weltweit ihre Vorkehrungen. Demnach wird auch mehr Sicherheitspersonal eingesetzt.

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Quelle: n-tv.de

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