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Die Forderungen der Gewerkschaften sind klar.
Die Forderungen der Gewerkschaften sind klar.(Foto: dpa)

Keine Annäherung im Tarifstreit: Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Die Tarifgespräche für die rund 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder kommen nicht voran. Die Arbeitgeber legen auch in der zweiten Runde kein Angebot vor. Zwar soll weiter verhandelt werden, aber am Montag könnte es dennoch schon die ersten Warnstreiks geben.

Die Bürger müssen sich in den kommenden Wochen auf Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder einstellen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi in Potsdam nach der zweiten ergebnislosen Runde der Tarifverhandlungen an.

Bereits im Lauf des Tages war deutlich geworden, dass es keine Bewegung bei den Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder gibt.  Aus Verhandlungskreisen hieße es zwar, die Atmosphäre sei konstruktiv. Die Arbeitgeberseite legte aber erneut kein Angebot vor.

Die Gewerkschaftsseite hatte vehement ein konkretes Angebot der Arbeitgeber gefordert und bereits mehrfach Warnstreiks in Aussicht gestellt, falls sich die Länder nicht bewegen sollten. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber halten das für überzogen und nicht finanzierbar.

Die ursprünglich auf zwei Tage angesetzte zweite Verhandlungsrunde wurde bereits am Abend abgeschlossen. Beide Seiten haben sich aus Termingründen darauf verständigt, auf weitere Beratungen am Freitag zu verzichten. Für den 7. und 8. März sind die nächsten Gespräche angesetzt.

Quelle: n-tv.de

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