Politik
Guido Westerwelle bei einem Fernsehauftritt im vergangenen Jahr.
Guido Westerwelle bei einem Fernsehauftritt im vergangenen Jahr.(Foto: imago/Metodi Popow)

Krankenhaus-Aufenthalt verlängert: Westerwelle kämpft weiter mit Leukämie

Guido Westerwelle bleibt weiterhin im Krankenhaus. Der ehemalige Außenminister kämpft weiter mit seiner Leukämie-Erkrankung und muss sich offenbar einer Medikamentenumstellung unterziehen.

Der frühere Bundesaußenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle hat immer noch mit den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung zu kämpfen. Der 54-Jährige muss weiterhin im Krankenhaus bleiben, wo er sich seit Ende November vergangen Jahres befindet, wie der Leiter des Berliner Büros der Westerwelle-Foundation, Alexander Vogel, sagte.

Vogel bestätigte damit einen Bericht des "Spiegel". Grund für den Krankenhausaufenthalt Westerwelles ist demnach die immer noch notwendige Medikamenten-Umstellung nach seiner Knochenmarkstransplantation, der sich der frühere Außenminister unterzogen hatte.

Die Blutkrebserkrankung Westerwelles war 2014 festgestellt worden. Anfang Dezember hatte er einen TV-Auftritt absagen müssen. Damals teilte er über Facebook mit: "Im Rahmen meiner Behandlung ist durch eine Medikamentenumstellung ein stationärer Aufenthalt noch einmal notwendig geworden. Daher kann ich heute Abend leider doch nicht dabei sein, aber die Gesundheit geht vor."

Bei Westerwelle war im Juni 2014 Leukämie festgestellt worden. Daraufhin musste er eine Chemo-Therapie machen und zog sich fast völlig aus der Öffentlichkeit zurück. Im November vergangenen Jahres hatte er in Fernsehauftritten über seine Krankheit gesprochen und sein Buch "Zwischen zwei Leben" vorgestellt. Westerwelle war von 2001 bis 2011 FDP-Chef und von 2009 bis 2013 Bundesaußenminister.

Quelle: n-tv.de

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