Angebot aus HondurasZelaya kann jederzeit zurück
Honduras' neuer Staatschef Lobo bietet seinem Vorgänger Zelaya an, jederzeit" ins Land zurückkehren. Zelaya hatte sich ins Exil in die Dominikanische Republik begeben.
Der im Exil lebende gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya kann nach den Worten des neuen Staatschefs Porfirio Lobo "jederzeit" ins Land zurückkehren. Zelaya, der sich seit Ende Januar in der Dominikanischen Republik aufhält, könne "wann immer er wolle" nach Honduras zurückkommen und müsse mit "Würde" behandelt werden, sagte Lobo in Juicalpa, östlich der Hauptstadt Tegucigalpa.
Die USA hatten jüngst angekündigt, ihre Hilfen für Honduras wieder aufzunehmen. Die US-Regierung unter Präsident Barack Obama hatte den Schritt mit "wichtigen und notwendigen Fortschritten" seit Lobos Amtsantritt begründet.
Washington hatte die Hilfen von mehr als 30 Millionen Dollar für Honduras nach dem Sturz von Zelaya im Juni auf Eis gelegt. Washington hatte gehofft, damit die Wiedereinsetzung Zelayas erreichen zu können. Zelaya war Ende Juni vom Militär gestürzt und außer Landes gebracht worden.
Neuer Job für Zelaya
Zelaya war vor wenigen Tagen unter maßgeblicher Förderung des venezolanischen Präsident Hugo Chávez ein neues politisches Amt angetragen worden. Zelaya werde künftig der politische Chef-Koordinator des Erdölbündnisses Petrocaribe sein, dessen Mitglieder Öl aus Venezuela zu Vorzugspreisen erhalten, teilte das Venezolanische Außenamt mit.