Politik
Facebook steht in letzter Zeit häufiger in der Kritik.
Facebook steht in letzter Zeit häufiger in der Kritik.(Foto: dpa)
Donnerstag, 28. September 2017

Einfluss auf Facebook: Zuckerberg wehrt sich gegen Trump

Mit Werbung und gefälschten Nutzerkonten soll Russland zugunsten von Donald Trump Einfluss auf den US-Wahlkampf genommen haben. Doch der US-Präsident wittert ein ganz anderes Komplott und zwar gegen sich. Facebook-Chef Zuckerberg kontert.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat seinen Konzern gegen Kritik von US-Präsident Donald Trump verteidigt. Im Wahlkampf im vergangenen Jahr seien die beiden politischen Lager gleichermaßen über Inhalte in dem sozialen Netz verärgert gewesen, erklärte Zuckerberg in einem Facebook-Beitrag. "So ist das, wenn man eine Plattform für alle Ideen betreibt." Zudem sei es positiv, wenn Kandidaten und Wähler miteinander in Kontakt kämen.

Der US-Präsident hatte Facebook vorgeworfen, ihm feindlich gegenüberzustehen, und angedeutet, dass der Konzern mit Trump-kritischen Medien heimlich zusammengearbeitet haben könnte.

Das Unternehmen steht seit Wochen in der Kritik, weil mutmaßlich russische Vertreter Anzeigen auf Facebook buchten und gefälschte Nutzerkonten anlegten, um die Spannungen vor der US-Präsidentenwahl im vergangenen Herbst zu erhöhen. Mehrere Kongressausschüsse und ein Sonderermittler gehen der Frage nach, ob Russland die Wahl beeinflusste. Die Regierung in Moskau hat dies stets zurückgewiesen.

Vor den Kongressabgeordneten sollen in den kommenden Wochen Manager von Facebook, der Google-Mutter Alphabet und Twitter aussagen. Ob Facebook-Chef Zuckerberg persönlich vernommen wird, ist noch unklar.

Quelle: n-tv.de

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