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Dossier

Dienstag, 17. April 2007

Trauriger Rekord in 50 Jahren: Die schlimmsten Amokläufe

Die Bluttat an der Technischen Universität in Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia mit 33 Toten am 16. April 2007 ist weltweit der folgenreichste Amoklauf an einer Schule oder Universität. Die schlimmsten Fälle seit fast 50 Jahren:

21. März 2005: Nach tödlichen Schüssen auf seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin erschießt ein 16-jähriger Amokläufer in der Red Lake High School im US-Bundesstaat Minnesota sieben Menschen. Danach tötet er sich selbst.

26. April 2002: Ein 19-jähriger Schüler richtet ein Blutbad am Erfurter Gutenberg-Gymnasium (Thüringen) an. Er tötet zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin und einen Polizisten. Dann erschießt er sich selbst. Er war der Schule verwiesen worden.

8. Juni 2001: Mit einem Küchenmesser bewaffnet, stürmt ein 37-Jähriger eine Grundschule in der zentraljapanischen Stadt Ikeda. Der psychisch gestörte Mann sticht wahllos um sich und tötet acht Kinder. 2004 wird er hingerichtet.

20. April 1999: Zwei mit Sturmgewehren bewaffnete US-Schüler töten in der Columbine High School in Littleton (Colorado) zwölf ihrer Mitschüler und einen Lehrer. Danach erschießen sich die Täter selbst.

30. März 1997: Ein Amokläufer schießt in zwei Schulen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wahllos um sich. Dabei tötet er acht Menschen, darunter sechs Kinder. Er wird hingerichtet.

13. März 1996: Aus Rache für seine Ausgrenzung als Jugendbetreuer richtet ein 43-jähriger Arbeitsloser in einer Grundschule im schottischen Dunblane ein Massaker an. Der Waffennarr erschießt in der Turnhalle 16 Erstklässler, deren Lehrerin und sich selbst.

6. Dezember 1989: Der Hass eines 25-Jährigen auf Feministinnen wird 14 jungen Frauen an der kanadischen Universität von Montreal zum Verhängnis. Nach seiner Tat richtet sich der Amokschütze selbst.

1. August 1966: Nachdem er seine Mutter und seine Frau umgebracht hatte, erschießt ein 24-jähriger Architekturstudent auf dem Gelände der Universität von Texas in Austin 14 Menschen. Scharfschützen erschießen den Mann.

11. Juni 1964: Ein geisteskranker Invalide tötet in einer Kölner Volksschule zehn Menschen, darunter acht Schüler mit einem selbst gebauten Flammenwerfer. Zwei Lehrerinnen ersticht er. Am Abend vergiftet er sich.

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