Frühzeitig behandelnHeuschnupfen und Asthma
Damit aus einem Heuschnupfen kein allergisches Asthma wird, ist eine frühe Behandlung mit Arzneimitteln notwendig. Erste Anzeichen dieses Wechsels von der Nase zur Lunge seien Husten und Atemnot, so Kinder- und Jugendarzt Thomas Fendel in München.
Damit aus einem Heuschnupfen kein allergisches Asthma wird, ist eine frühe Behandlung mit Arzneimitteln notwendig. Erste Anzeichen dieses Wechsels von der Nase zur Lunge seien Husten und Atemnot, so Kinder-und Jugendarzt Thomas Fendel in München.
Durch eine langfristige Gewöhnung an die allergieauslösenden Pollen, eine so genannte Hyposensibilisierung, könne später unter Umständen sogar auf Medikamente verzichtet werden.
Um die Beschwerden von Beginn an möglichst gering zu halten, sollten Eltern dem Mediziner zufolge im Haus auf eine Reduzierung der Allergieauslöser achten. Kinder sollten ihre Kleidung abends nicht im Schlafzimmer ablegen. Ratsam sei es zudem, vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen, damit die Pollen nicht ins Schlafzimmer und vor allem nicht auf das Kopfkissen gelangen. Bei Spaziergängen sollten Wälder statt offene Landschaften aufgesucht werden. Dort werde der Blütenstaub eher aus der Luft gefiltert. Auch nach Regen fliegen weniger Pollen durch die Luft.
Für Heuschnupfen sind verschiedene Umweltfaktoren verantwortlich. Aber auch das Erbgut bestimmt, ob ein Kind Allergiker wird oder nicht. Für Betroffene genügen schon kleinste Mengen, um beispielsweise Niesen, Schnupfen oder juckende Augen auszulösen.