Montag, 04. Januar 2010
Mittäter vom 11. September: Moussaoui scheitert mit Berufung
Der Franzose Zacarias Moussaoui muss wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA lebenslang ins Gefängnis. Ein US-Gericht lehnte einen entsprechenden Berufungsantrag seiner Anwälte ab. Moussaoui ist der einzige Beteiligte, der wegen der Anschläge vom 11. September 2001 rechtmäßig verurteilt wurde. Der marokkanischstämmige Franzose soll im Vorfeld von den Anschlagsplänen gewusst haben. Er wurde wenige Wochen vor den Attentaten in den USA festgenommen.
Im April 2005 bekannte Moussaoui sich der Mitwisserschaft schuldig, zog sein Eingeständnis jedoch nach seiner Verurteilung im Mai 2006 wieder zurück. Der Berufungsantrag verwies auf die Rücknahme des Geständnisses und stellte die lebenslange Haft in Frage. Moussaoui hatte der US-Regierung vorgeworfen, seinen Verteidigern Beweismaterialien vorenthalten zu haben. Er hatte unter anderem eine Wiederaufnahme seines Prozesses gefordert.
Dem Berufungsantrag wurden kaum Erfolgschancen eingeräumt, weil Schuldeingeständnisse nicht nach einer Verurteilung zurückgezogen werden können. Seine Anwälte hatten vor einem Jahr Berufung eingelegt. Moussaoui sitzt in einem Sicherheitstrakt im US-Bundesstaat Colorado ein.
AFP,rts
Politik
-
"National Review" legt ihm Rückzug nahe
Gingrich soll aufgeben
-
"National Review" legt ihm Rückzug nahe
Gingrich soll aufgeben
-
Groenewold-Bürgschaft
Wulff forderte Zurückhaltung
-
Zwischenruf
Wulffs Rekord: Zwei Monate Dauerskandal
-
Athen beschließt Sparpaket
"Griechenland ist längst pleite"
-
Dresden wehrt sich gegen Rechts
Bürger blockieren Neonazis
-
Parteienstreit über ACTA
Union kritisiert FDP-Ministerin
-
Milliarden-Überschüsse angehäuft
Kassen warnen von Jojo-Effekt
-
E10 und anderer Biosprit
Zweifel am Klima-Nutzen bleibt
-
Explosion in Neu Delhi
Anschläge auf Israels Botschaften
-
Deutscher und Italiener entführt
Taliban bekennen sich
-
Stresstest für Atommüll-Zwischenlager
Mauer soll Terroristen abhalten
