Freitag, 07. Mai 2010
Gesunkenes Kriegsschiff aus Südkorea: Spuren von deutschem Torpedo
Nach einem Medienbericht soll ein Torpedo deutscher Bauart das südkoreanische Kriegsschiff versenkt haben, bei dem 46 Menschen ums Leben kamen.Ein im März untergegangenes südkoreanisches Kriegschiff ist einem Medienbericht zufolge offenbar von einem Torpedo deutscher Bauart versenkt worden. Zu diesem Ergebnis sei eine Ermittlergruppe gelangt, meldete die Nachrichtenagentur Yonhab unter Berufung auf südkoreanische Regierungskreise.
Chemische Rückstände und Metallfragmente stimmten mit dem deutschen Waffentyp überein. Dies könnte darauf hinweisen, dass Nordkorea als mutmaßlicher Angreifer seine Verwicklung verschleiern wolle, indem es keinen Torpedo von seinen Verbündeten Russland oder China einsetzte.
Südkorea hat den Norden bislang nicht offiziell vorgeworfen, für den Untergang der "Cheonan" nahe der gemeinsamen Seegrenze verantwortlich zu sein. Allerdings haben südkoreanische Politiker inoffiziell keinen Hehl aus ihren Vermutungen gemacht. Der Norden weißt die Vorwürfe zurück. Bei dem Untergang der Korvette waren 46 Matrosen ums Leben gekommen.
rts
Hintergründe zur Nachricht
Politik
-
Schlag gegen Terror-Organisation
Eta-Anführer gehen ins Netz
-
Noch mehr Tote bei Massaker in Hula
UN-Sicherheitsrat verurteilt Syrien scharf
-
Parade in Moskau geplant
Polizei nimmt Homosexuelle fest
-
Entschädigung der Zwangsarbeiter
Seehofer macht Druck
-
Neue Lyrik über Griechenland
Spott ergießt sich über Grass
-
Wieder tote Zivilisten in Afghanistan
Nato-Bomben töten Familie
-
Umstrittenes Atomprogramm
Iran baut zweites AKW
-
Mehr als 30 tote Kinder
Massaker sorgt für Empörung
-
Rückbau der Atomruine dauert 30 Jahre
Abklingbecken sicher vor Beben
-
Anerkennung von Gesundheitsschäden
SED-Opfer warten jahrelang
-
Idealer SS-Mann und blonde Bestie
Aufstieg und Tod des Reinhard Heydrich
-
Deutsche Interessen vernachlässigt?
Steinbrück: Kanzlerin vereinsamt