Politik

Silvesterübergriffe in Köln: Wir brauchen endlich Konsequenzen

Ein Gastkommentar von Jörg Zajonc

In der Silvesternacht werden Frauen begrapscht und angepöbelt. Die Polizei unternimmt nichts. Doch Sicherheit ist in der Öffentlichkeit ein hohes Gut, das geschützt werden muss.

Jörg Zajonc ist Programmgeschäftsführer bei RTL West.
Jörg Zajonc ist Programmgeschäftsführer bei RTL West.

So ist das hier. Ich selbst habe es schon erlebt. Wir von RTL WEST haben schon drüber berichtet. Junge Männer, in Gruppen, rund um den Kölner Dom. Anmachen, Anpöbeln, Angrapschen. Drogen werden angeboten. Handys und Portemonnaies geklaut.

Und jetzt die Steigerung. In der Silvesternacht macht ein Mob regelrecht Jagd auf junge Frauen. Mitten in der Stadt. Vor dem Hauptbahnhof. Sie werden angegrapscht. Am Busen, am Po, zwischen den Beinen. Bilder im Internet zeigen eine geifernde Meute. Ein rechtsfreier Raum mitten in Köln.

Massive Präsenz der Polizei? Fehlanzeige! Kein Thema zum Profilieren. Zumindest nicht im ach so toleranten Köln. Denn fast alle stammen aus anderen Kulturkreisen. So sagen die Zeugen übereinstimmend. Und das auch noch political correct. Nur thematisiert wird es selten. Zu gefährlich, rassistisch, diskriminierend. Aber wir brauchen Konsequenzen. Endlich.

Sicherheit in der Öffentlichkeit. Ein hohes Gut. Es muss geschützt werden. Dafür ist die Polizei da. Und die Richter. Hier müssen sie durchgreifen, gemeinsam. Schnell und konsequent. Die Gesetze sind da. Wendet sie endlich an. Mir ist vollkommen egal, woher die Typen stammen. Aber nicht was mit ihnen geschieht. Das Gesetz ist für alle da. Und vor dem Gesetz sind alle gleich. So ist das hier.

Quelle: n-tv.de

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