Montag, 13. Juli 2009
Pestizide im Obst: Äpfel und Erdbeeren belastet
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Rund zwei Drittel der 2007 in der Europäischen Union (EU) verkauften Erdbeeren und Äpfel enthielten Pestizide. Die Früchte gehörten damit zusammen mit Pfirsichen und Salat zu jenen Lebensmitteln, in denen am häufigsten Pestizide gefunden wurden, sagte Susanne Smolka vom Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN). Das gehe aus einem neuen Bericht der EU-Lebensmittelbehörde EFSA hervor.
Besonders bei Kindern könnten Pestizidrückstände Bauchschmerzen, Müdigkeit und Kopfweh hervorrufen, sagte Smolka. Meist bleiben die Rückstände allerdings unter den gesetzlichen Höchstwerten. Insgesamt überschritten im Jahr 2007 rund vier Prozent aller in der EU untersuchten Lebensmittelproben die jeweiligen Grenzwerte.
dpa
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