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Jetzt muss die richtige Entscheidung her.
Jetzt muss die richtige Entscheidung her.(Foto: imago/Ikon Images)
Sonntag, 12. November 2017

Einkaufen im Supermarkt: An welcher Kasse geht es am schnellsten?

Von Axel Witte

Rechts, links oder doch besser die Mitte? Egal wie schnell der Einkauf erledigt wurde, spätestens an der Kasse gibt es einen Dämpfer. Nun ist guter Rat teuer, denn wo geht es beim Bezahlen am flottesten? Fünf Tipps können Lebenzeit sparen.

Der Slalom durch den Hindernisparcours im Supermarkt ist geglückt, zögernde Einkaufskonkurrenz rechts überholt und tatsächlich konnte so auch noch der letzte Liter Milch ergattert werden. Auch frisches Obst und ein schönes Stück Fleisch waren noch zu haben. Jetzt schnell nach Hause und essen machen und dann die Beine hoch legen. Endlich Feierabend.

Doch beim Abbiegen in den Kassenbereich dämmert es einen, dass sich dieser noch etwas verzögert. Denn hier bilden sich lange Schlangen. Und dies, obwohl alle Kassen geöffnet sind und sich die Verkäufer beim Scannen der Waren und Kassieren ordentlich ins Zeug legen. Rushhour. Mist. Nun ist eine schnelle Entscheidung gefragt, wo anstellen? Rechts, links, oder besser ab durch die Mitte? Doch egal wie man sich entscheidet, oft beschleicht einen das Gefühl, die falsche Wahl getroffen zu haben. Denn gefühlt geht es nebenan immer schneller. Und meistens nicht nur gefühlt.

Doch um den Bezahlvorgang und die damit verbundenen Wartezeit nicht zum reinen Glücksspiel werden zu lassen, gibt es ein paar Tipps, um nicht unnötig viel Lebenszeit an der Kasse zu vertrödeln, wie die "New York Times" recherchiert hat. Hier sind sie:

1) Schlange mit weniger, aber vollen Einkaufswagen auswählen

Klingt erst einmal abschreckend, aber macht Sinn, da die meiste Zeit für den Small-Talk zwischen Kunde und Kassierer, dem Wiegen der Ware und dem Bezahlvorgang draufgeht. Das Einscannen der Ware an sich geht im Verhältnis zu den anderen Tätigkeiten schneller.

2) Nach jungen Paaren Ausschau halten

Ist anhand der Fülle in den umstehenden Einkaufswagen keine eindeutige Tendenz auszumachen, kann es helfen, nach jungen Paaren in der Schlange zu suchen. Denn diese sind zu zweit und können die nötigen Handgriffe schneller erledigen. Ältere Menschen brauchen meist etwas länger und suchen bisweilen auch den Plausch mit dem Fachpersonal.   

3) Weibliche Kassiererinnen bevorzugen

Nein, dies ist kein Aufruf zur Diskriminierung, aber laut einer Studie sollen Frauen an der Kasse schneller und auch konzentrierter arbeiten als ihre männlichen Kollegen. Neigt die Dame der Wahl allerdings zum Smalltalk, sollte aus den in Punkt 1 beschriebenen Gründen doch besser woanders gezahlt werden. 

4) Dann aber nicht die rechte Kasse wählen

Die meisten Menschen sind Rechtshänder. Und diese neigen dazu, sich eher an den Kassen, die auf der rechten Seite gelegen sind, anzustellen. Hier sollte gegen die eigene Intuition entschieden werden. Also ab nach links.

5) Mitdenken wird belohnt

Hat man endlich das Förderband erreicht, kann auch hier Zeit gespart werden. Nämlich derart, dass man die Waren mit dem Barcode nach unten auf das Band legt. Das erspart dem Kassierer das Zurechtlegen der Produkte zum Einscannen.    

Wenn das alles nichts hilft und es dennoch mal wieder länger dauert, hier noch ein tröstliches Wort von der deutsche Aphoristikerin Waltraud Puziche. Wusste diese doch: "Geduld kann warten. Ungeduld lernt warten." So ist es wohl.  

Quelle: n-tv.de

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