Ratgeber

4,56 Billionen Geldvermögen: Deutsche sparen mehr

Die Menschen in Deutschland sparen wieder mehr. Nach Mitteilung der Bundesbank legten die Menschen im vergangenen Jahr 10,9 Prozent ihres verfügbaren Einkommens auf die hohe Kante.

Die Sparquote stabilisiert sich nach 10,5 Prozent im Vorjahr über der Zehn-Prozent-Marke - nachdem sie im Jahr 2000 auf den Tiefstand von 9,2 Prozent gesunken war. Bevorzugt werden Sparbücher, Festgeldanlagen und Tagesgeldkonten, während Wertpapierbestände nach Angaben der Notenbank auch als Folge der Finanzmarktkrise im Jahr 2007 "in breiter Front abgebaut" wurden: So reduzierten die privaten Haushalte ihre Aktienanlagen um netto rund 16 Milliarden Euro.

Jeder Haushalt verfügt nach den Zahlen für 2007 durchschnittlich über ein Nettogeldvermögen von 75.800 Euro. Das sind 4300 Euro mehr als ein Jahr zuvor und mehr als doppelt so viel wie zu Beginn der 1990er Jahre: 1991 waren es 31Euro. Insgesamt verfügten die privaten Haushalte im vergangenen Jahr über ein Geldvermögen von 4,56 Billionen Euro - das waren gut 150 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor. Dazu zählen neben Einlagen bei Banken und Bausparkassen Gelder in Lebensversicherungen und Anlagen in Wertpapieren.

Die Verschuldung der Haushalte sank zugleich weiter: Sie verringerte sich binnen Jahresfrist um knapp 20 Milliarden Euro auf 1,55 Billionen Euro.

Quelle: n-tv.de

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