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Neue Betrugsmasche: Ein-Cent-Überweisung aufs Konto

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Das Verbraucherschutzministerium hat vor einer neuen betrügerischen Masche gewarnt, mit der deutsche Bankkunden bestohlen werden. Durch Ein-Cent-Überweisungen machen die Täter per Zufallsprinzip reale Bankkonten ausfindig, um anschließend davon höhere Beträge abzubuchen, wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet.

Die Täter überweisen demnach zunächst einen Cent auf verschiedene, zufällige Zahlenkombinationen bei einem Geldinstitut. Bleibt eine Fehlermeldung aus, wissen die Täter, dass sie ein existierendes Konto erwischt haben und beginnen kurz darauf, von diesem Konto höhere Beträge abzubuchen. Dazu wird dem Bericht zufolge häufig ein vermeintlicher Kauf oder eine angeblich beauftragte Dienstleistung angegeben. Der Betrüger müsse den Namen des Kontoinhabers nicht kennen, die Bank prüfe auch nicht automatisch, ob der Kontoinhaber eine Einzugsermächtigung erteilt habe.

"Verbraucher sollten ihre Auszüge regelmäßig prüfen, auf unerklärliche Ein-Cent-Überweisungen achten und ihrer Bank unberechtigte Abbuchungen melden", sagte Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium. Allerdings hat nicht jede Ein-Cent-Überweisung einen kriminellen Hintergrund: Hilfsorganisationen und Online-Zahldienste nutzen diese Methode demnach hin und wieder, um die Identität eines Spenders oder Kunden zu prüfen.

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Quelle: n-tv.de

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