Donnerstag, 05. November 2009
Zeitraubende Meetings: Ein Drittel ist verzichtbar
Am Ende heißt es dann nur: "Gut, dass wir drüber geredet haben."
(Foto: Peter Kirchhoff, pixelio.de)
Viele Meetings sind aus Sicht von Managern überflüssig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Personalfirma Robert Half, für die mehr als 6000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt wurden. Demnach wird fast ein Drittel aller Meetings von den Befragten als verzichtbar angesehen.
Ein Grund dafür sind den Befragten zufolge ausufernde Diskussionen, die 45 Prozent der Manager kritisieren. Fast ebenso viele bemängeln, dass sich die anderen Gesprächspartner zu wenig auf eine Konferenz vorbereiten. Außerdem führen die Abwesenheit wichtiger Teilnehmer und unklare Gründe für ein Meeting (jeweils 35 Prozent) dazu, dass eine Besprechung als überflüssig angesehen wird. Viele Unternehmen hätten darauf bereits reagiert: So gibt es in 52 Prozent der untersuchten deutschen Firmen einen Tag pro Woche ohne Konferenzen. Das wirkt nicht zwangsläufig produktivitätsfördernd: Über die Hälfte der Angestellten gab an, dass sich das ungestörte Arbeiten nicht spürbar auf das Arbeitsergebnis auswirken würde.
ino, dpa
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