Ratgeber

Beliebte Brotbackautomaten : Empfehlungen für Hobbybäcker

Morgens mit dem Duft von frischgebackenem Brot aufwachen - kein Problem, wenn man einen Brotbackautomaten hat. Viel muss man dafür nicht ausgeben, günstige Modelle gibt es schon ab 40 Euro. Es geht natürlich auch deutlich teurer, wie unsere Übersicht zeigt.

Die Kruste ist nur für ein paar Stunden knackig, Farbstoff sorgt für Vollkorn-Bräune und nach spätestens zwei Tagen ist der Laib knochentrocken? Bei Billig-Brot aus dem Supermarkt kommt das vor. Wer bei seinem täglich Brot keine Kompromisse in puncto Qualität eingehen möchte, backt es am besten selbst. Mit einem Brotbackautomat gelingt das kinderleicht. Dabei gilt das Thermomix-Prinzip: Man füllt lediglich die entsprechenden Zutaten ein – den Rest übernimmt die Maschine. Pluspunkt für Allergiker: Viele Apparate haben auch spezielle Programme für glutenfreies Brot. Die Preisexperten von guenstiger.de stellen gefragte Modelle für weniger als 200 Euro vor.

Der Onyx kann fast alles, außer Marmelade.
Der Onyx kann fast alles, außer Marmelade.(Foto: Unold AG)

Deutlich weniger muss man für den Unold 8695 Backmeister Onyx ausgeben. Er ist derzeit schon ab 70 Euro* zu haben. Der Onyx kann zwar keine Konfitüre herstellen, wie manch andere Automaten, ansonsten sind der Kreativität aber kaum Grenzen gesetzt. Pizzabrot, Rosinenbrot oder Vollkornbrot? Kein Problem, Rezepte sind im Lieferumfang enthalten und können nach Belieben variiert werden. Neben einem individuellen Eigenprogramm besitzt der Backmeister zwölf gespeicherte Programme, eines davon eignet sich auch für glutenfreies Brot. Tester loben vor allem die kinderleichte Bedienbarkeit und die einfache Reinigung. Das Modell arbeitet mit 600 Watt und kommt mit einer Wahltaste für drei einstellbare Bräunungsgrade.

Das Panasonic-Modell ist ein Multitalent.
Das Panasonic-Modell ist ein Multitalent.(Foto: Panasonic)

Mediterranes Schlemmerbrot, rustikales Sauerteigbrot oder glutenfreies Brot – mit dem Panasonic SD-ZB2512 ist das kein Problem. Nutzer haben die Wahl zwischen 18 verschiedenen Brotprogrammen, drei Bräunungsstufen und drei Brotgrößen (M, L oder XL). Auch Hefeteig für Pizzen lässt sich einfach zubereiten, ebenso Kompott und Marmelade. Über einen speziellen Verteiler können Zusätze wie Rosinen, Nüsse, Trockenfrüchte oder Speck hinzugegeben werden und bleiben bis zum Ende frisch. Wer duftend frisches Brot zum Frühstück möchte, kann den Timer mit bis zu 13 Stunden Vorlauf programmieren. Mit der Schnellbackfunktion braucht ein Laib nur eine Stunde. Die Kundenrezensionen bei Amazon sind fast durchweg gut, hier kostet es aber auch über 190 Euro. Beim günstigsten Anbieter findet man das Multitalent derzeit für rund 163 Euro.

Günstig und gut ausgestattet ist der Bomann CB 594. Ein besonderes Feature sind die zwei Knethaken. Sie sind praktisch, wenn man große Brote backen möchte. Die antihaftbeschichtete Form fasst bis zu 1300 Gramm, die Teigmenge ist ebenso wie die Krustenbräunung einstellbar. Aus den neun Backprogrammen ergeben sich insgesamt 31 Kombinationsmöglichkeiten. Neben verschiedenen Broten sind auch Kuchenteig und Marmelade kein Problem. Mithilfe der Warmhaltefunktion behält das Brot eine angenehme Temperatur, auch wenn es nicht direkt verzehrt werden kann. Derweil sorgt ein Cool-Touch-Gehäuse dafür, dass man sich außen nicht die Finger verbrennt. Insgesamt ein solides Gerät mit unspektakulärer Optik, das momentan schon für günstige 62 Euro angeboten wird.

Im schicken Edelstahlgehäuse kommt der Bielmeier BHG 395 daher. Mit seiner übersichtlichen Touchscreen-Tastatur und dem großen beleuchteten LCD-Display ist er leicht zu programmieren. Über zwei Sichtfenster im Deckel kann man zusehen, wie der Teig aufgeht. In zwei Backformen lassen sich mit vier Knethaken Brote zwischen 500 und 1400 Gramm backen. Dafür sind elf Programme voreingestellt, ein weiteres lässt sich individuell abspeichern. Wie üblich kann man auch hier aus drei Bräunungsgraden wählen. Kuchen- Plätzchen- oder Pizzateig sind kein Problem und auch Marmelade kann der Bielmeier kochen. Mit dem Timer kann man genau bestimmen, wann das Brot fertig sein soll. Einziges Problem: Der Piepton lässt sich nicht ausstellen. So wird man eventuell nicht vom Brotduft geweckt, sondern vom akustischen Signal. Wer sich das formschöne Gerät in die Küche holen will, muss 150 Euro investieren.

Medion ist für solide und günstige Elektrogeräte bekannt und der Brotbackautomat Micromaxx (MD 14752) wird diesem Image auch gerecht. Knusprig und gleichmäßig seien die Brote aus dem Medion-Automaten, schreibt das "Testmagazin" über das 580 Watt-Gerät. Der Leistungsumfang ist ordentlich: Es gibt zwölf Backprogramme, die üblichen drei Bräunungsgrade und eine Warmhaltefunktion für bis zu 60 Minuten. An Bord ist auch ein Timer mit bis zu 13 Stunden. Wer richtig große Brote backen will, kommt beim Fassungsvermögen von 700 bis 1000 Gramm allerdings an seine Grenzen. Dank Cool-Touch-Funktion kann man sich am Gehäuse nicht die Finger verbrennen – richtig heiß ist das Design allerdings auch nicht. Aber für 40 Euro muss man das auch nicht erwarten.

Genauso günstig, aber in Tests nicht ganz so gut bewertet, ist der BA-2050 von Rosenstein & Söhne BA-2050. Hier stehen nur drei Backprogramme zur Verfügung, die Ergebnisse sind aber offenbar ganz passabel. Mit der Knetstufe gelingt auch ein lockerer Pizza- oder Kuchenteig. Für Menschen mit Unverträglichkeiten bereitet das Modell laktose- oder glutenfreie Variationen zu. Eine Aufbackfunktion macht älteres Brot wieder frisch und knusprig. Im Falle eines Stromausfalls werden die Eingaben über die Memory-Funktion gespeichert. Interessantestes Merkmal des BA-2050 ist seine Größe: Mit denn Maßen von 23 x 29 x 21 Zentimetern passt der Apparat auch in kleine Küchen. Ebenso klein werden dann natürlich auch die Brote, Familien dürften von den maximal 300 Gramm eher nicht satt werden. Mit 40 Euro ist dafür aber auch der Preis minimal.

Mit dem Backmeister Extra werden alle satt.
Mit dem Backmeister Extra werden alle satt.(Foto: Unold AG)

Lieber ein familientaugliches Format? Dann wäre der Unold Extra 68511 mit 700 Watt eine Option. Er kommt mit Einzel- und Doppelbackformen – auf diese Weise kann man entweder ein großes Brot mit bis zu 1800 Gramm backen oder aber mit zwei Laiben unterschiedliche Geschmäcker bedienen. Neun Backprogramme plus ein Eigenprogramm stehen zur Wahl und auch hier gibt es drei Bräunungsgrade. Der Timer sorgt dafür, dass das Brot zur gewünschten Zeit fertig ist, über ein großes Sichtfenster kann man den Fortschritt beobachten. Aktuell können Hobbybäcker für 119 Euro zuschlagen.

Gute Mittelklasse ist der Classics Brotbackatomat 18036-56 von Russell Hobbs mit 600 Watt. Er bietet insgesamt zwölf verschiedene Programme für verschiedene Teigsorten – unter anderem für Malzbrot-Rezepte -, außerdem für Kuchen und Marmelade. Die Ergebnisse sind Testern zufolge meist sehr annehmbar. Mit der Schnellbackfunktion ist der Laib schon in 55 Minuten verzehrfertig. Das Modell produziert drei verschiedene Größen, nämlich 450, 700 oder 1000 Gramm. Auch beim Bräunungsgrad kann man wählen, nämlich zwischen hell, mittel oder dunkel. Der Brotkasten ist antihaftbeschichtet und zur Reinigung in der Spülmaschine geeignet. Momentan kommt man ab 62 Euro zum Zuge.

Ab 90 Euro bekommt man den Moulinex OW3101. 15 Backprogramme stehen zur Verfügung, darunter eines für Pastateig und zwei spezielle Diät-Brotprogramme für salz- und glutenfreie Teigwaren. Marmelade kann das Gerät natürlich auch zubereiten. Auf dem LCD-Display kann man drei Bräunungs- und Gewichtseinstellungen treffen und auch hier steht eine automatische Warmhaltefunktion zur Verfügung. Der Start lässt sich um bis zu 15 Stunden verzögern. Die Backergebnisse überzeugen, bei Amazon sind die meisten Bewertungen positiv, laut "Testmagazin" gelingen besonders leichte Brote ausgezeichnet.

Weitgehend zufrieden sind die Käufer auch mit dem Clatronic BBA 3505. Mit 600 Watt fertigt die Maschine mit einem Knethaken bis zu 1000 Gramm Brot an, natürlich auch hier in einer antihaftbeschichteten Backform. Mit den 12 Programmen gelingen unter anderem Weißbrot, Vollkorn-, Sandwich- und süßes Brot, Kuchenteig und Marmelade. Außerdem gibt es zwei Schnellbackprogramme, die bei den Testern allerdings weniger gut ankommen. Die Steuerung des Apparats erfolgt über das elektronische Bedienfeld mit LCD-Display. Der Timer lässt sich mit 13 Stunden Vorlauf programmieren. Über ein Sichtfenster im Deckel des weißen Gehäuses kann man dem Teig beim Braunwerden zusehen. Ab 56 Euro können Brotbäcker in spe zuschlagen.

* Alle Preise wurden am 24.03. 2016 abgerufen.

Quelle: n-tv.de

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