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Mittwoch, 21. Juli 2010

Es geht aufwärts: Gute Stimmung bei Freiberuflern

Der Tiefpunkt ist offenbar überwunden.

Der Tiefpunkt ist offenbar überwunden.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Nach der Wirtschaftskrise geht es für viele Architekten, Anwälte und Apotheker wieder aufwärts: Die Freiberufler schätzen ihre wirtschaftliche Lage laut einer Umfrage vielfach besser ein als im vergangenen Jahr, teilt der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) nach einer Befragung der Mitgliederverbände mit. Insgesamt bewerteten die Angehörigen dieser Berufe ihre Situation derzeit mit der Schulnote "befriedigend". Im Vergleich zum Vorjahr sei der Zufriedenheitswert von 3,6 auf 3,33 gestiegen.

Als besonders gut beurteilen derzeit Vertreter der freien Kulturberufe wie Designer oder Dolmetscher ihre Lage: In diesem Bereich verbesserte sich die Bewertung seit dem Vorjahr von 3,0 auf 2,4. Auch in der technisch-naturwissenschaftlichen Sparte hat sich die Stimmung deutlich aufgehellt: Freiberufler wie Architekten und Ingenieure vergeben aktuell eine 2,83 statt einer 3,55 wie im Jahr zuvor. Schlechter fallen die Einschätzungen dagegen in den Rechts- und Heilberufen aus.

Der insgesamt positive Trend auf dem Stimmungsbarometer dürfte sich dem BFB zufolge auch in den Zahlen der Beschäftigten niederschlagen. Hier sei ein weiteres Plus zu erwarten. Bereits 2009 sei trotz Wirtschaftskrise bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein Anstieg von 2,636 auf 2,668 Millionen verzeichnet worden. Werden Azubis und mitarbeitende Familienangehörige dazugezählt, betrage die Gesamtzahl der Beschäftigten in den Freien Berufen jetzt erstmals mehr als 3 Millionen.

dpa

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