Donnerstag, 03. Dezember 2009
Schadstoffe im Spielzeug: Jedes dritte Teil verseucht
Bei Zubehör für Barbie-Puppen ist in den USA Vorsicht angesagt.
(Foto: REUTERS)
Ein Drittel des in den USA verkauften Spielzeugs enthält einer Untersuchung zufolge schädliche Substanzen. Von fast 700 getesteten Spielwaren enthielten 32 Prozent Schwermetalle oder andere gesundheitsschädliche Chemikalien wie Kadmium, Blei, Arsen oder Quecksilber, teilte die Verbraucherschutzorganisation The Ecology Center mit. Bei fast einem Fünftel liegt der Anteil der Schadstoffe über den von den Behörden empfohlenen Grenzwerten. Betroffen sind den Angaben zufolge unter anderem ein Fahrrad für die Barbie-Puppe und Kinder-Ponchos der Supermarkt-Kette Walmart.
Besonders besorgt zeigten sich die Autoren der Untersuchung über den hohen Anteil von Spielzeugen, die PVC enthielten (42 Prozent). PVC-Zusätze können sich nach ihrer Ansicht schädlich auf die Gesundheit auswirken. Insgesamt ging nach Angaben der Verbraucherschützer der Anteil des schadstoffbelasteten Spielzeugs in den vergangenen zwei Jahren aber erheblich zurück. 2007 waren in den USA Millionen in China produzierte Spielwaren aus den Regalen genommen worden, weil der Bleigehalt zu hoch war. Das Schwermetall kann das Nervensystem schädigen.
dpa
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