Geldautomaten-GebührenKartellamt bleibt kritisch
Das Bundeskartellamt ist weiterhin unzufrieden mit den Gebühren an Geldautomaten von Genossenschaftsbanken und Sparkassen. "Die Gebührenhöhe bei der Mehrzahl der untersuchten Regionalinstitute liegt deutlich über denen der bundesweit tätigen Kreditinstitute", so das Fazit der Behörde.
Das Bundeskartellamt beobachtet die an Geldautomaten von Genossenschaftsbanken und Sparkassen erhobenen Abhebegebühren für Fremdkunden einem Medienbericht zufolge weiter kritisch. "Die Gebührenhöhe bei der Mehrzahl der untersuchten Regionalinstitute liegt deutlich über denen der bundesweit tätigen Kreditinstitute", zitierte die "Rheinische Post" einen Sprecher der Behörde. Nach Angaben des Blatts will sich das Kartellamt in der kommenden Woche erneut zu dem Thema äußern.
Die Bundesregierung hatte die Banken zu Beginn des vergangenen Jahres verpflichtet, Bankkunden an den Geldautomaten mitzuteilen, was sie das Geldabheben kostet. Auf diese Weise sollte es jedem ermöglicht werden, teure Automaten zu meiden. Der Wettbewerb zwischen den Banken sollte so für insgesamt niedrigere Gebühren sorgen. Das Kartellamt stellte zuvor angedrohte Verfahren gegen Banken zunächst zurück, um die Auswirkungen der Neuregelung abzuwarten