Dienstag, 19. Januar 2010
Gute Tages- und Festgeldkonten: Mehr als 3,5 Prozent nicht drin
Gute Tagesgeldangebote sind rar.
(Foto: Rike, pixelio.de)
Mehr als 3,5 Prozent Zinsen dürfen Anleger bei Tagesgeld- und Festzinsangeboten derzeit nicht erwarten. Das hat eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergeben. Auch längere Laufzeiten bringen kaum höhere Zinsen. Deshalb raten die Tester Anlegern zu einem gut verzinsten Tagesgeldkonto - so seien sie flexibel, wenn die Zinsen steigen. Grundsätzlich hätten Anleger wegen der niedrigen Inflationsrate heute aber genauso viel von ihrer Anlage wie vor zwei Jahren, als die Tagesgeldzinsen mehr als vier Prozent erreichten.
Für Geldanlagen, die während der Laufzeit gekündigt werden können, ist selbst über fünf Jahre nur eine Rendite von 2,72 Prozent möglich. Bei vielen Angeboten gleicht der Zins laut der Untersuchung nur die Inflationsrate aus. Mit dem "Plus Sparen fest" der HypoVereinsbank machen Sparer inflationsbereinigt sogar Verlust: Das Produkt bietet nur 0,4 Prozent Zinsen bei einer festen Laufzeit von einem Jahr. Für den Test wurden Tagesgeld- und Festzinsangebote von 78 Banken untersucht.
AFP
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