Ratgeber

Kooperation der Betreiber gefordertNetzentgelt könnte steigen

01.06.2012, 15:29 Uhr
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Mit dem Ausbau des Stromnetzes könnten auf die Verbraucher höhere Stromkosten zukommen. Bis zu 1,2 Cent pro Kilowattstunde könnte die Erhöhung betragen. Um die Kosten für die Verbraucher zu reduzieren, fordert der Bundesverband Neuer Energieanbieter eine Zusammenarbeit der Verteilnetzbetreiber.

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Das Stromnetz muss dringen ausgebaut werden. Für die Verbraucher könnte das höhere Kosten bedeuten. (Foto: dapd)

Mit dem Aus- und Umbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende könnte sich laut dem Bundesverband Neuer Energieanbieter (BNE) das Netzentgelt um bis zu 1,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Allein die 20 Milliarden Euro, die in die Übertragungsnetze investiert werden müssten, könnten im Schnitt zu einer Erhöhung des Netzentgeltes um 0,4 Cent pro Kilowattstunde führen, teilte der Branchenverband mit.

Netzentgelt macht ein Fünftel aus

Würden die 25 Milliarden Euro hinzugerechnet, die für den Ausbau der Verteilernetze genannt worden seien, sowie die mindestens zwölf Milliarden Euro für die Anbindung der Offshore-Windanlagen von der Nord- und Ostseeküste, komme der BNE auf 1,2 Cent pro Kilowattstunde. Da die Investitionskosten noch höher ausfallen könnten, könne auch das Netzentgelt noch höher werden, sagte eine Verbandssprecherin.

Das Netzentgelt macht rund ein Fünftel des Strompreises für den Endverbraucher aus. Die Versorger zahlen es für die Durchleitung ihres Stroms und holen sich das Geld über den Strompreis zurück.

Um dennoch Einsparungen für Verbraucher zu erreichen, fordere der BNE eine umfassende Kooperation der vielen kleinen Verteilnetzbetreiber. Zu ihnen gehören auch viele Stadtwerke.

Quelle: ntv.de, AFP