Montag, 30. März 2009
Blühende Landschaften: Ost-Studenten jammern nicht
Studenten in Ostdeutschland schätzen ihre Studienbedingungen besser ein als ihre Kommilitonen im Westen. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) hervor, für die rund 30.000 Studierende an 150 Hochschulen befragt wurden. Demnach sind zwei Drittel der Hochschüler in den neuen Bundesländern mit ihren Studienbedingungen zufrieden. In den alten Ländern sagt das nur gut die Hälfte. Auch sind im Osten 80 Prozent der Studenten alles in allem gern an ihrer Hochschule, während es im Westen nur 67 Prozent sind.
Vor allem bei der räumlichen Ausstattung schneiden die Hochschulen in Ostdeutschland besser ab: Dort vergeben 66 Prozent der Studenten in diesem Punkt gute Noten, im Westen sind es nur 47 Prozent. Auch beim Service punkten die Ost-Unis: Die Quote derer, die mit der Beratung zufrieden sind, liegt im Osten um 14 Prozentpunkte höher als im Westen. Zudem werden die Betreuung durch die Dozenten und die Teilnehmerzahl in Veranstaltungen an ostdeutschen Hochschulen besser eingestuft: Hier liegt der Anteil positiver Bewertungen um acht beziehungsweise zwölf Prozentpunkte höher als im Westen.
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