Ratgeber

Überflüssiges zu Geld machen: Raus mit allem Unbrauchbaren?

Mit dem Weihnachtsfest finden viele neue Dinge, manchmal auch unbrauchbare, den Weg in die Wohnung. Sich von Überflüssigem zu trennen, kann nicht nur befreien und Platz schaffen, sondern auch noch Geld einbringen. Allerdings nur, wenn man Bescheid weiß, wie das am besten geht.

Wer keine Lust hat auf Flohmärkten seine alten Sachen zu verkaufen, der nutzt das Internet.
Wer keine Lust hat auf Flohmärkten seine alten Sachen zu verkaufen, der nutzt das Internet.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Nach den Festtagen kann in vielen Haushalten entrümpeln angesagt sein -  etwa wenn viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum lagen und nun Platz für das Neue geschaffen werden muss. Auch sonst sammelt sich in Haus oder Wohnung über die Jahre so manches an. Inzwischen gibt es zahlreiche Wege, gebrauchte Ware über das Internet loszuwerden und damit auch noch Geld zu verdienen.

Große Mengen Bücher, Tonträger, Filme oder Videospiele lassen sich sehr einfach und bequem an Onlinehändler verkaufen. Der Nutzer muss nur den Strichcode des Artikels auf einer der Internetseiten eingeben und erfährt sofort den Preis. So lassen sich schnell und einfach ganze Bücherkisten eingeben.

Die Internetseite von wirkaufens.de etwa ist eine Anlaufstelle für den Verkauf elektronischer Geräte wie Handys oder MP3-Player. Der Händler rebuy.de kauft neben Büchern, Tonträgern und Filmen auch Computer-Software an. Der Buch- und Medienhändler Momox holt die Ware sogar kistenweise von zu Hause ab, der Weg zur Post bleibt dem Verkäufer erspart. Ähnlich funktioniert gebraucht-medien-ankauf. de. Die Erlöse fallen zwar oft vergleichsweise gering aus, aber es ist schnell und bequem.

Verkaufen oder versteigern?

Bei Internet-Auktionen kommt man ganz ohne Hammer aus.
Bei Internet-Auktionen kommt man ganz ohne Hammer aus.(Foto: picture alliance / dpa)

Gebrauchte Dinge im Internet zu versteigern, kostet Zeit, kann aber  spannend und lukrativer sein. Um einen Artikel erfolgreich zu verkaufen, sind aussagekräftige Fotos und eine genaue Artikelbeschreibung wichtig. Auch um die Verpackung und den Versand muss sich der Verkäufer kümmern. Wem Auktionen zu unsicher sind, kann auch einen Festpreis setzen. Zudem ist es wichtig, die Haftung für Sachmängel auszuschließen, damit der Verkäufer nicht für Mängel haftbar gemacht wird, die erst nach dem Verkauf entstanden sind.

Am bekanntesten ist wohl Ebay, die sehr große Reichweite ist hier der Vorteil. Alternativ gibt es noch die kostenlose Plattform Hood, allerdings mit vergleichsweise geringer Reichweite, die am Ende entscheidend für den Verkaufspreis sein kann.

Viel Zeit für Buchverkäufe einplanen

Bücher finden recht gut über Online-Marktplätze einen Abnehmer. Die funktionieren ähnlich wie die Sofort-Kauf-Angebote bei Ebay. Sowohl bei Amazon als auch bei Booklooker können Bücher, Tonträger, Filme und Spiele ihren Besitzer wechseln. Der Verkäufer sollte die Ware dafür genau beschreiben und gute Fotos hochladen.

Viele können ihre Bücher aussortieren, weil sie nun über E-Books lesen.
Viele können ihre Bücher aussortieren, weil sie nun über E-Books lesen.(Foto: picture alliance / dpa)

Dann heißt es abwarten, bis sich ein Käufer findet. Das kann manchmal sehr lange dauern. Nach Angaben der Verkäufer bei Booklooker finden dort monatlich ein bis zwei Prozent der Angebote einen Käufer. Dort gilt: Je mehr Bücher im Angebot, desto besser. Beide Marktplätze verlangen eine Verkaufsprovision, die abhängig vom erzielten Verkaufspreis ist. Zudem muss sich der Verkäufer um die Verpackung und den Versand kümmern.

Die gute, alte Kleinanzeige

Auch im Internet gibt es Plattformen für Kleinanzeigen. Auf Portalen wie etwa quoka.de, markt.de, kalaydo.de oder bei Ebay-Kleinanzeigen können auch Möbel, Schmuck, Spielzeug und Fernseher zum Verkauf angeboten werden. Allerdings sind diese Plattformen schwer zu überblicken, da es sehr viele gibt, und sie oft geringe Reichweiten haben. Die Online-Kleinanzeigen eignen sich aber gut für Artikel, die sich schlecht verschicken lassen, wie etwa ein Sofa oder die alte Waschmaschine.

Bei Tauschbörsen gibt es für die angebotenen Artikel kein Geld, sondern die jeweilige Währung der Tauschbörse auf ein Konto gutgeschrieben. Davon kann der Verkäufer dann im Gegenzug etwas von einem weiteren Anbieter in der Tauschbörse erwerben. Der Verkäufer trägt die Kosten für Verpackung und Versand. Tauschbörsen haben meist eine sehr geringe Reichweite. Bei tauschzone.de werden aber beispielsweise nicht nur Gegenstände getauscht, sondern auch Mitfahrgelegenheiten oder Hilfe beim Umzug.

Quelle: n-tv.de

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