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Hier geht's lang : Die besten Navis

Kaum einer ist mehr ohne unterwegs: Navigationssysteme sind mittlerweile ein ständiger Begleiter, um von A nach B zu gelangen: Ob zu Fuß in der Stadt, mit dem Rad im Grünen oder im Auto auf größeren Distanzen. Und diese Geräte sind die besten...

Baustellen ohne Ende. Die nerven nicht nur Ortskundige. Als Fremder in der Stadt ist man in solchen Fällen erst recht verloren. Früher war da der Stadtplan eine sichere Adresse, aber den klügsten Weg um ganze gesperrte Straßenzüge kennt auch er nicht. Außerdem verändern sich jedes Jahr 15 Prozent der Straßen. Cleverer und vor allem bequemer sind da Navigationsgeräte.

Die Stiftung Warentest hat zwölf Navigationssysteme unter die Lupe genommen. Und zum Glück: Navis sind längst nicht so unflexibel wie Stadtpläne.

Kirstin Wethekam, Stiftung Warentest: "Das schöne ist das wir diesmal im Test Geräte hatten die ein lebenslanges kostenloses Kartenabo bieten. Da kann man dann das kartenmaterialregelmäßig aktualisieren."

So ein kostenloses Karten-Abo hatten alle getesteten Geräte von TomTom. Bei den Garmin-Geräten ist beim Garmin nüvi 3590 LMT die Aktualisierung des Kartenmaterials inklusive. Und auch beim Becker Professional 50 braucht man dafür nichts extra zu bezahlen.

Geräte mit kostenlosem Update

Der Umwelt zu liebe möchte man sein Navi gerne nutzen bis es kaputt geht – doch das ist wenig sinnvoll, meinen die Experten. Denn rüstet man alte Geräte mit aktuellem Kartenmaterial auf, kann so ein Update schnell bis zu 70 Euro kosten. Vielmehr macht es dann Sinn, sich gleich ein Gerät mit lebenslangem Kartenupdate zu zulegen.

Auch die Displays der Navigationssysteme entwickeln sich weiter. Sie werden sensibler, sind einfacher zu bedienen. Aber nicht alle Geräte konnten die Tester überzeugen.

Kirstin Wethekam, Stiftung Warentest: "Viele Geräte lassen sich sehr gut bedienen, wie zum Beispiel die von Tom Tom oder Garmien. Die reagieren sofort , bei einigen Geräten war etwas schwieriger mit der Bedienbarkeit, zum Beispiel das Navgear , da war die Bedienung etwas schwierig. Da war es manchmal etwas schwieriger eine Adresse einzugeben."

Unterschiede bei Sprachsteuerung

Warum auf dem Display tippen, wenn man sein Navi auch per Zuruf sagen kann, wohin es gehen soll. Auch hier haben die Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht, sind teilweise besser geworden, aber eben nicht alle.

Kirstin Wethekam, Stiftung Warentest: "Bei der Sprachsteuerung gibt es noch Unterschiede. Gut überzeugt hat uns im Test die Sprachsteuerung von Tomtom und Garmin. Die konnten zuverlässig Adressen erkennen und zum Beispiel konnte man sagen: "Fahr mich zur nächsten Tankstelle." Und das wurde erkannt. Ein bisschen langsamer und weniger zuverlässig war die Sprachsteuerung bei den Geräten von Becker."

Navi und TV

Eine Besonderheit bei diesem Test – auch Navigationsgeräte mit Fernsehempfang nahmen die Experten unter die Lupe. Klar während der Fahrt ist Fernsehgucken tabu. Das Garmin nüvi 2585 TV soll sich laut Hersteller deshalb auch ab 12 Kilometer in der Stunde abschalten – bei uns tut es das im Übrigen nicht.

Fernsehen und Navigationssystem in einem sind dennoch keine schlechte Idee – und es funktioniert, sagen die Tester:

Kirstin Wethekam, Stiftung Warentest: "Zwei Geräte hatten DVBT Empfang, über das man dann Fernsehen gucken konnte. Das hat beim Garmin nüvi 2 585 TV gut funktioniert. Beim Gerät vom Navgear dem Streetmate war es etwas hakelig in der Bedienung."

Die besten Geräte

Insgesamt waren die Tester zufrieden mit den getesteten Navigationssystemen.

Kirstin Wethekam, Stiftung Warentest: "In unserem Test haben wir festgestellt dass zehn von zwölf Navigationsgeräten insgesamt gut ans Ziel führen. Am besten haben uns überzeugt die Geräte von Tomtom, die waren sogar sehr gut. Bei den Ansagen und dem Anzeigen der Fahrempfehlungen."

Die Tom Tom Geräte kosten zwischen 173 und 190 Euro. Das günstigste mit "Gut" abgeschnittene Navigationsgerät ist das Garmin Nüvi 140 T für 120 Euro. Und wem das zu teuer ist, der kann ja bei seinem Stadtplan bleiben.

Quelle: n-tv.de