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Grüner Daumen mit App-Hilfe: Hightech für den Garten

Die moderne Technik macht ja bereits in den allermeisten Bereichen unser Leben leichter. Mittlerweile unterstützt sie uns sogar bei der Gartenarbeit! Ausgeklügelte Bewässerungssysteme gießen automatisch die Blumen und eine Vielzahl von Apps sagt uns, wie es mit dem Gemüseanbau im heimischen Garten am besten klappt. Doch damit nicht genug, n-tv Reporter Andreas Leimbach hat noch viel mehr nützliches Hightech-Equipment gefunden. Auch für Ihren Garten!

Auch wenn der eigene Garten tagsüber schon Eindruck macht, ist er in der Dunkelheit nicht wiederzuerkennen. Zumindest nicht, wenn ihn Lichtdesigner in ein Farbenmeer tauchen und jedes Detail herausarbeiten. Das macht Eindruck bei den Nachbarn.

Lichtinstallationen für den heimischen Garten sind scheinbar grenzenlos, wie Günter Klein von Licht von Klein erläutert: "Selbst von Afrika aus könnten sie quasi das Ganze schalten. Sie können ganze Programme schalten, wo Sie dann eine Taste drücken und dann 20 verschiedene Lichter an- oder ausgehen oder einzelne Lichtszenen schalten. Das kann man dann vorher mit dem Laptop programmieren und später über die Fernbedienung oder das IPad wieder abrufen."

Als Trend für technikbegeisterte Leute mit grünem Daumen haben sich auch die Pflanzensensoren entwickelt. Sie versprechen eine permanente Pflege-Überwachung. Dazu zählt der Pflanzensensor "Flower Power" von Parrot. Er gibt Auskunft darüber, ob die Pflanze wieder mal gedüngt oder gegossen werden muss und ob sie genügend Sonnenlicht bekommt. Auch wenn es für die Pflanze zu kalt oder warm wird, meldet sich der Sensor…

Die Informationen erhält man als App über sein Smartphone. Hier kann man aus einer umfangreichen Liste seine Pflanze auswählen. So ermittelt die App, welche besonderen Ansprüche die spezielle Pflanze genau hat und sendet dann ihre Ratschläge. Der Pflanzensensor "Flower Power" kostet knapp 50 Euro.

Für Technikbegeisterte lässt sich dann der Erfolg dieser Hightech-Pflanzenpflege mit sogenannten Timelapse-Kameras dokumentieren. Das Ergebnis sind schöne Zeitrafferaufnahmen wie mit der GardenWatch von Brinno. Der Preis: rund 130 Euro.

Deutlich teurer wird die Anschaffung eines Rasen-Roboters. Doch obwohl er bis zu zehnmal so teuer wie ein normaler Rasenmäher ist, sind die Zuwachszahlen enorm. Hier reizt die Verbraucher vor allem die Zeitersparnis. Das lästige, regelmäßig notwenige Rasenmähen übernimmt nun der Mähroboter.

Bevor der Mähroboter das lästige Rasenmähen übernehmen kann, muss der eigene Garten jedoch vorbereitet werden. So muss einmalig ein Begrenzungsdraht gespannt werden, damit der Roboter das Rasenende erkennen kann. Hersteller wie Honda, dem Sieger im jüngsten Rasenroboter-Test von Stiftung Warentest, verkauft seine Mähautomaten nur inklusive dieser Installation durch den Fachhandel.

Wer seinen Gartenroboter gerne über sein Smartphone oder Tablet steuern möchte, ist bei der Robomow App richtig. Sie hilft nicht nur bei der Installation, sondern erlaubt auch, dem Robomow-Roboter von unterwegs zu starten. So präsentiert sich der Rasen schon bei der Rückkehr nach Hause in Bestform.

Doch nicht alle Rasenroboter halten, was sie versprechen, wie die Versuche von Stiftung Warentest beweisen: einige hinterlassen beim vielen Mähen deutlich ihre Spuren, andere erweisen sich als Sicherheitsrisiko, wenn etwa das Messer auch beim Hochnehmen des Geräts weiterläuft. Negativer Ausreißer war das Modell von Ambrogio das im Test sogar vor einer Fußattrappe nicht Halt machte.

Einen völlig gefahrlosen Einsatz versprechen dagegen die Outdoor-Fernseher wie das Modell von Aqualite. Diese sind nicht immun gegen Minus-Temperaturen, sondern auch regenbeständig, wie dieser Exremtest zeigt…

Nun müssen diese Hightech-Lösungen beweisen, dass sie ihr Geld wert sind und aus dem heimischen Garten gar nicht mehr wegzudenken sind…

Quelle: n-tv.de