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Sicher durch die kalte Jahreszeit: Wintercheck fürs Rad

Keine Ausreden gibt es auch für alle,die ihr Fahrrad jetzt in der kalten Jahreszeit einfach so im Keller verschwinden lassen. Denn das muss nicht sein trotz Regen, Schnee, Matsch und Kälte. Wer sich gut vorbereitet, ist auch zur kalten Jahreszeit gut mit dem Drahtesel unterwegs.

Man an hat es nicht leicht, als Fahrrad-Fahrer im Winter. Erst einmal werden die Hauptstraßen für Autos geräumt. Erst dann sind die Radwege dran. Und als wären Schnee und Eis nicht genug, machen auch Kälte und Dunkelheit den Radlern zu schaffen. Die Fortbewegung auf zwei Räder: Zur Zeit eher mühsam.

Viele sind aber trotzdem auf ihr Rad angewiesen – da macht ein Wintercheck fürs Rad durchaus Sinn. Solche Checks bieten zur Zeit viele Fahrrad-Läden an. Denn: Die richtige Beleuchtung und ein gut gewartetes Rad sind vor allem im Winter Pflicht. Und mit der richtigen Ausrüstung kommt man auch in der kalten Jahreszeit schneller und auch angenehmer ans Ziel.

Winterausrüstung fürs Rad

Bei unserem Wintercheck kostet es knapp 40 Euro. Mit drin sind neue Bremsbeläge, die Laufräder zentrieren, Kette schmieren, die Schaltung checken und das Licht.

Gesetzlich vorgeschrieben sind übrigens ein Rücklicht mit Standlichtfunktion und ein Strahler für hinten. Vorne der Scheinwerfer auch mit einem Standlicht. Und entweder zwei Speichenstrahler oder ein Leuchtstreifen am Reifen, sowie Pedalstrahler.

Um die zwei Stunden dauert ein solcher Check. Doch man kann noch mehr tun um die Fahrtüchtigkeit seines Fahrrads im Winter zu erhöhen:

Neue Reifen mit mehr Profil bringen mehr Bodenhaftung. Wichtig ist außerdem, dass Bremsanlage und Kette immer gut geölt und voll funktionstüchtig sind. Denn Kälte und Salz setzen dem Drahtesel ziemlich zu.

Winterfeste Kleidung

Auch der Fahrer selbst kann sich "winterfest" machen. Ein Helm ist im Winter ein Muss. Denn durch Schnee und Eis besteht erhöhte Rutschgefahr.

Gegen kalte Ohren helfen "Hot-Ears" aus Fleece. Generell am besten fürs Radeln im Winter: Der klassische Zwiebel-Look. Wichtig dabei: eine nicht zu dicke und atmungsaktive Jacke. Weiter unten halten Gamaschen für die Füße und Regenhosen den Rest des Körpers schön trocken. Wichtig sind auch gute Handschuhe. Nicht zu dick und nicht zu dünn, dass man ein gutes Gefühl für die Bremse hat. Das größte Risiko für die Winter-Radler ist die Dunkelheit. Die Kleidung sollt deshalb idealerweise hell und bunt sein. Zusätzliche Reflektor-Streifen zum Umschnallen helfen beim Gesehen-werden. Das Test im Dunkeln zeigt: Der Streifen machts.

Tipps bei Glätte

Bei Schnee ist es sicherer, auf der Straße zu fahren, weil da eher geräumt wird. Wenn der Radweg nicht befahrbar ist, aufgrund von Schnee und Eis, hat man ohnehin das Recht auf der Straße zu fahren.

Doch auch dort kann es im Winter glatt sein. Mit ein paar Tricks kommt man sicherer ans Ziel. Zum Beispiel ist es sinnvoll, mit etwas weniger Luftdruck als im Sommer zu fahren, um die Auflagen-Breite der Reifen zu erhöhen. Außerdem sollte man seinen Sattel etwas niedriger einstellen, um mit den Füßen schnell den Boden zu erreichen. Ansonsten gilt: Langsam und vor allem vorausschauend fahren.

Quelle: n-tv.de