Ratgeber

Fast alles günstiger: Spartipps für Studenten

Studieren ist teuer. Wer den Eltern nicht auf der Tasche liegt und seinen Lebensunterhalt mit BAföG oder einem Studienkredit bestreitet, muss sparsam sein. Nur so lässt sich der Schuldenberg hinterher in Grenzen halten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat jede Menge Spartipps für Studenten zusammengetragen.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Schon GEZahlt? Wer sich trotz magerem Haushaltsbudget mal ins Kino wagt, wird den Werbespott der Gebühren-Einzugszentrale nicht übersehen. Auch wenn es nur die Studentenbude ist – Radio, Fernsehen und sonstige rundfunkfähige Geräte müssen bei der Gebühren-Einzugszentrale angemeldet werden. Unterm Strich gehen monatlich 17,98 Euro dabei flöten. Nur BAföG-Bezieher können sich von der Rundfunkgebühr befreien lassen. Wer allerdings bei den Eltern wohnt und mehr als 287 Euro BAföG erhält, muss ebenfalls Gebühren zahlen.

Bei Telefon, Handy und Internet lässt sich eine Menge Geld sparen. Hier heißt es: vergleichen, vergleichen, vergleichen. In Sachen DSL und Telefon hilft auch unser Vergleichsrechner weiter. Zwar gibt es viele Rabatte für Studenten auch bei Handytarifen, die meist mit kostenlosen SMSen und Gesprächsminuten um die guten Kunden von morgen buhlen, aber die müssen unterm Strich nicht günstiger sein, wie normale Tarife eines anderen Anbieters.

Studentenausweis als Rabattkarte

Bei kulturellen Angeboten bringt der Studentenausweis viele Vorteile. Egal ob Thater, Museum oder Kino: Fast überall sind Preisnachlässe drin. Auch Fitness- und Sonnenstudios, Weiterbildungseinrichungen, Copy-Shops und Reiseveranstalter versuchen angehende Akademiker mit Preisnachlässen zu ködern. Gleiches gilt für Abos von Zeitschriften und Magazinen.

Mobilität in der Stadt zum kleinen Preis ist bei Studenten oft keine Frage. Oft ist im Semesterbeitrag auch ein Nahverkehrsticket der jeweiligen Verkehrsverbünde enthalten. Mit Ermäßigungen lockt auch die Deutsche Bahn. Für die Bahncard 25 oder 50 zahlen Studenten einen ermäßigten Preis. Wer sich trotz teuren Studium eine alte Blechkiste mit vier Rädern leistet, kann auf eine Vollkaskoversicherung getrost verzichten. Stattdessen empfiehlt sich als mögliche Pannenhilfe die Mitgliedschaft in einem Automobilclub - zu Studentenkonditionen versteht sich.

Kostenlose Kontoführung

Bei den Banken sind die künftigen Akademiker ebenfalls gern gesehen. Sie bekommen in der Regel Kontoführung, EC-Karte und oft auch Kreditkarte kostenlos, wenn sie ihre Studienbescheinigung vorlegen. Vor Abschluss des Studiums sollte man sich allerdings nach einer Bank umschauen, die diese Leistungen auch danach noch kostenfrei anbietet.

Auch wer kein BAföG bezieht, möchte bei den Eltern ausziehen. Um die Kosten gering zu halten, liegen Wohngemeinschaften und Studentenwohnheim auf der Hand. Wer nur über ein geringes Einkommen verfügt, kann einen Wohnberichtigungsschein beantragen, um in eine preiswerte Sozialwohnung oder in ein Studentenwohnheim zu ziehen.

Quelle: n-tv.de

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