Donnerstag, 25. November 2010
40 Prozent gehen kaputt: Viele Paketdienste unzuverlässig
Wer glaubt, dass seine Weihnachtsgeschenke bei Paketdiensten gut aufgehoben sind, wird von der Stiftung Warentest vielleicht enttäuscht. In einem Test von zehn Diensten kamen 40 Prozent der verschickten Pakete beschädigt an.Wer ein Paket verschicken möchte, hat die Auswahl zwischen zahlreichen Paketdiensten – wirklich gut ist aber keiner, sagt die Stiftung Warentest. Sie schickte mit zehn verschiedenen Anbietern jeweils zehn Pakete gleichen Inhalts quer durch Deutschland. Beauftragt wurden die Dienste ausschließlich im Internet, alle Pakete sollten von zuhause abgeholt werden.
Von zehn geprüften Paketdiensten schnitten acht mit "befriedigend" und zwei nur mit "ausreichend" ab. Testsieger ist Hermes – hier waren nur wenige Pakete beschädigt, außerdem fiel die Möglichkeit der Barzahlung bei Abholung des Paketes positiv auf. Allerdings ist Hermes etwas langsamer als andere Dienste.
Bei UPS bleiben die meisten Pakete heil
Kein einziger Dienst lieferte alle Pakete unbeschädigt ab, am besten war in diesem Prüfpunkt UPS. Geliefert wurde bei allen im Schnitt in ein bis drei Werktagen, DPD, GLS, eparcel und iloxx waren am schnellsten. Probleme gab es bei mehreren Anbietern bei der Abholung von zuhause – ein Viertel der Tester wartete am vereinbarten Tag umsonst. Wann der Fahrer kommt, hängt stark von den Tourenplänen ab, wer einen genauen Liefertermin vereinbaren will, zahlt extra.
Auch die Zahlungsmöglichkeiten waren meist wenig kundenfreundlich. Bei den meisten Anbietern ist eine Barzahlung der eher niedrigen Beträge bei der Abholung von zuhause nicht möglich. Der Kunde muss gleich bei der Beauftragung per Lastschrift, Kreditkarte oder über Paypal bezahlen.
kwe
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