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Ratgeber

Freitag, 16. November 2007

Holzheizungen: Wahre Feinstaubschleudern

Holzheizungen sind neben Dieselfahrzeugen nach Experteneinschätzung Hauptursache für die Feinstaubbelastung in der Luft. Das berichteten Experten auf einer Fachtagung am Augsburger Landesamt für Umwelt (LfU).

Alte Holzöfen stoßen bis zu hundert Mal mehr Feinstaub aus als eine Ölheizung. Insgesamt stamme ähnlich viel Feinstaub aus Hausheizungen wie aus dem Straßenverkehr. Filter können den Feinstaubausstoß wirksam reduzieren, bei veralteten Heizungen sei aber der komplette Austausch anzuraten.

In Bayern wird besonders häufig mit Holz geheizt. Auf rund zwei Millionen schätzen Umweltexperten die Zahl der Holzöfen. Derzeit werde an der Novellierung der Kleinfeuerungsanlagenverordnung gearbeitet, um die Anforderungen an den Feinstaub-Ausstoß zu verschärfen. Anfang nächsten Jahres sollen in Deutschland Feinstaubfilter auf den Markt kommen, mit denen auch Kleinstanlagen nachgerüstet werden können. Besonders empfehlenswert seien Holzpelletfeuerungen mit Blauem Engel, teilte das Amt mit.

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