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Bis zu 124 Euro mehr: Wer 2012 Steuern spart

Der Bundesfinanzminister freut sich über höhere Steuereinnahmen. Im Gegenzug sollen die Steuerzahler im kommenden Jahr entlastet werden. Der Bund der Steuerzahler hat nachgerechnet, wem die Erleichterungen am meisten nützen.

Zur Entlastung trägt auch der niedrigere Beitrag zur Rentenversicherung bei.
Zur Entlastung trägt auch der niedrigere Beitrag zur Rentenversicherung bei.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Viele Verbraucher können sich im kommenden Jahr über Steuerentlastungen freuen. Unterm Strich bleiben den Bundesbürgern bis zu 124 Euro mehr im Geldbeutel. Vor allem Bezieher der unteren und mittleren Einkommen ohne Kinder werden die Erleichterungen bemerken. Für Familien mit Kindern gibt es nur bei mittleren Einkommen eine deutliche Entlastung. Bessergestellt werden aber auch Alleinstehende mit einem Kind. Der Bund der Steuerzahler hat genauere Zahlen ermittelt.

Nach Berechnungen der Steuerexperten wird im kommenden Jahr eine Familie mit zwei Kindern bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3750 Euro im Jahr gut 96 Euro mehr in der Tasche haben. Bei einem Bruttoverdienst von 1500 Euro sind es hingegen nur 27 Euro, bei einem Spitzenverdienst von 5800 Euro kaum nennenswerte 1,20 Euro. Deutlich mehr werden kinderlose und unverheiratete Arbeitnehmer die Steuerentlastung zu spüren bekommen.

Mittlere Einkommen profitieren

So bedeutet es bei einem mittleren Monatsbruttoeinkommen von 3750 Euro ein Plus von gut 124 Euro im Geldbeutel. Beim Monatsverdienst von 1500 Euro sind es noch 67,68 Euro mehr und bei einem Spitzensatz von 5800 Euro macht die Entlastung noch 47,16 Euro aus.

Auch unverheiratete Arbeitnehmer mit nur einem Kind werden im neuen Jahr mehr Geld zur Verfügung haben. Bei einem monatlichen Brutto von 3750 Euro dürfte es auf eine Entlastung von 123,12 Euro hinauslaufen, so der Bund der Steuerzahler. Bei einem Monatsverdienst von 1500 Euro sind es hingegen nur noch 58,92 Euro und bei 5800 Euro im Monat nur noch ein Jahresplus von 48,48 Euro. Wie viel von den Ersparnissen tatsächlich bei den Verbrauchern hängen bleiben, wird sich zeigen. So könnten etwa weiter steigende Kosten für Strom, Heizung und Benzin die positiven Effekte im Portemonnaie schnell wieder zunichtemachen.

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Quelle: n-tv.de

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