Ratgeber
(Foto: picture alliance / dpa)
Freitag, 19. Oktober 2012

Keine für alle: Die beste Depotbank

Wer Aktiengeschäfte oder andere Wertpapiergeschäfte tätigen will, benötigt eine Depotbank. Doch welche ist die richtige? Ein pauschales Urteil lässt sich hier leider nicht fällen, da die Wahl der Bank sehr stark von den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen abhängt. Daher wurden die Angebote für vier verschiedene Musterkunden getestet.

Eine Depotbank wickelt Orderaufträge ab, die der Kunde der Bank online, per Telefon oder am Schalter erteilt. Gleichzeitig verwaltet die Depotbank auch das Depot des Kunden. Und jede dieser Dienstleistungen kostet mehr oder weniger Gebühren.

Musterkunde 1 und 2
Musterkunde 1 und 2

Die beste Depotbank zu finden, ist allerdings nicht ganz einfach und hängt häufig von den persönlichen Anforderungen und Wünschen ab. Daher hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag von n-tv vier verschiedene Musterkunden mit unterschiedlichem Aktienkaufverhalten durchgerechnet. Dabei wurden die unterschiedlichen Depotkosten und Orderkosten erfasst werden.

Die besten Angebote

Musterkunde 3 und 4
Musterkunde 3 und 4

Bei drei von vier Musterkunden belegte die flatex AG den ersten Platz. Lediglich bei dem Musterkunden, der auch ab und zu Zertifikate kaufen und verkaufen wollte, belegte die Deutsche Bank Tochter maxblue den ersten Platz.

Es ist also für die Wahl der besten Depotbank ebenfalls wichtig, zu prüfen, welche Art von Wertpapiergeschäften man abwickeln will, ob man Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine oder ETF-Fonds kaufen will. Nicht jede Depotbank bietet die gesamte Palette an Möglichkeiten.

Auch der außerbörsliche Handel ist nicht bei jeder Depotbank möglich, ebenso lässt sich nicht mit jeder Depotbank an ausländischen Börsen handeln. Es lohnt sich also in jedem Fall außer den Kosten, auch das Angebotsspektrum zu betrachten, das eine optimale Depotbank bieten soll.

 

Quelle: n-tv.de

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