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Donnerstag, 05. Oktober 2017

n-tv Ratgeber unterwegs im Eis: Auf Expeditionsreise rund um Spitzbergen

Mit einem Schiff ins ewige Eis fahren ist derzeit angesagt wie nie - Expeditionsreisen boomen. Was man auf einer solchen Reise erlebt, zeigt ihnen der n-tv Ratgeber bei einer Tour rund um Spitzbergen, inklusive Eisbären und Walrossen.

Auf in die Arktis! Es gibt viele Reisende, die sich mit einem Expeditionsschiff in die Arktis aufmachen, um die faszinierende Landschaft sowie Eisbären, Walrosse oder Rentiere zu beobachten. n-tv Reporter Andreas Kock ist mit der "MS Fram" rund um die norwegische Inselgruppe Spitzbergen unterwegs und gibt Einblicke in eine Expeditionsreise, bei der sich die Passagiere selbst wie Forscher fühlen können.

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Longyearbyen ist so etwas wie die "Hauptstadt" von Spitzbergen. Wissenschaft und Tourismus sind hier wichtige Faktoren. Und eines fällt direkt auf: die große Anzahl der Schneemobile, die in der Stadt vor den vielen bunten Häusern parken. Das ist auch kein Wunder, denn im Winter müssen die Bewohner sich durch den tiefen Schnee bewegen können.

Vor der Abfahrt mit dem Eisschiff "MS Fram" der Reederei Hurtigruten schlüpfen die Expeditionsreisenden in ihre neuen Jacken - dicke, wetterfeste Kleidung ist nötig, schließlich müssen die Passagiere für Eis und Schnee gut vorbereitet sein. Auf der Fahrt rund um Spitzbergen müssen sich die Gäste dann auch nicht über Warnhinweise der Kategorie "Vorsicht Eisbären" wundern.

"Die endgültige Route bestimmt die Natur"

Der Weg ist bei dieser Reise wirklich das Ziel - die Ausblicke aufs Eis, die Tierbeobachtungen und die Gletscher sind die Hauptattraktion einer solchen Expeditionsfahrt. Die Anlandungen werden mit Tender-Booten durchgeführt. Wandern und Kajakfahren gehören zu den Highlights der Landgänge. Doch nicht die Menschen, sondern die Natur bestimmt die Wege der Hurtigruten-Schiffe.

"Die Route, die wir in den Broschüren zeigen, ist eine Orientierungshilfe. Wenn du dich aber in der Nähe des 80. Breitengrades bewegst, dann musst du dich der Natur beugen. Die endgültige Route bestimmt die Natur", erklärt Jim Mayer, Expeditionsleiter der "MS Fram" im Gespräch mit n-tv Reporter Andreas Kock. An Bord bekommen die Gäste dann allerlei wissenschaftliche Hintergrundinformationen zur Natur- und Tierwelt. Es ist eben auch eine Bildungsreise.

Das Eis fest im Blick

Die Crew muss die Eis-Entwicklung immer im Blick haben, um zu sehen, wo sie mit der "MS Fram" hinfahren können. Dann ist das Schiff in strahlendem Sonnenschein im Packeis unterwegs und muss sich durch die Eisschollen manövrieren. Es ist ein Anblick, den die Gäste der Expeditionsreise sonst nur aus Dokumentarfilmen kennen. Wer den 80. Breitengrad durchkreuzt, erlebt eine sogenannte Polartaufe. Es ist ein Höhepunkt für jeden Expeditionsteilnehmer.

Mehr Informationen über die Route und die sportlichen Aktivitäten bei den Anlandungen sehen Sie in der Reportage von n-tv Reporter Andreas Kock.

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Quelle: n-tv.de

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