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Dienstag, 09. Juni 2009

Kein ASS in die Reiseapotheke: Bei Tropenurlaub ungeeignet

Die Einnahme von ASS kann die Folgen bestimmter tropischer Infektionskrankheiten verschlimmern. (Regenwald in Brasilien)

Die Einnahme von ASS kann die Folgen bestimmter tropischer Infektionskrankheiten verschlimmern. (Regenwald in Brasilien)
(Foto: dpa)

Tropenurlauber packen lieber keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure (ASS) ins Reisegepäck. Grundsätzlich seien in Risikogebieten Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Paracetamol zur Fiebersenkung besser geeignet. Das rät der Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden.

Die Einnahme von ASS könne dagegen die Folgen bestimmter tropischer Infektionskrankheiten verschlimmern: Bei Dengue-Fieber beispielsweise erhöht sich die Gefahr von Blutungen. Bei einer schweren Malaria kann der Wirkstoff einen Abfall der Blutplättchen verstärken. In Regionen, in denen neben Malaria und dem Dengue-Fieber auch Ebola oder das Marburg-Fieber auftreten, sollten Reisende daher auf ASS verzichten.

dpa

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