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In der Dresdner Altstadt reiht sich Museum an Museum. Für Kultur-Touristen ist das genau das Richtige.
In der Dresdner Altstadt reiht sich Museum an Museum. Für Kultur-Touristen ist das genau das Richtige.(Foto: REUTERS)

Städtetrip Dresden: Ein El Dorado für Kulturliebhaber

Von Sonja Gurris

Dresden glänzt mit unzähligen Kulturschätzen und ist ein Touristenmagnet. Gerade für Kunst- und Architekturfans ist die sächsische Landeshauptstadt ein faszinierender Ort, der sich ideal für eine Kurzreise eignet.

Von Bahnhof kommend, gelangt man in nur fünf Minuten mit der Straßenbahn in die Altstadt. Wer die Innenstadt von Dresden betritt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. An jeder Ecke der Altstadt stehen historische Bauten, die eine bewegte Geschichte haben. Im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten stark bombardiert, erstrahlt der Ort heute neu in barockem Charme. Sinnbildlich für den gelungenen Wiederaufbau ist die Dresdner Frauenkirche, die mit Spendengeldern bis 2005 wieder errichtet worden ist. Sie ist sicherlich der Höhepunkt jeder Stadtrundfahrt. Unzählige deutsche und ausländische Touristen schieben sich jeden Tag in die Frauenkirche und lauschen mittags dem Vortrag über die Geschichte des Gebäudes.

Die Dresdner Frauenkirche wurde 2005 fertiggestellt - zum zweiten Mal.
Die Dresdner Frauenkirche wurde 2005 fertiggestellt - zum zweiten Mal.(Foto: imago/Müller-Stauffenberg)

Dresden ist die Stadt der kurzen Wege - in zwei, drei Tagen Kurzurlaub kann man viel entdecken, weil Museen und Ausstellungen nah beieinanderliegen. Wer möglichst viel sehen will, sollte darüber nachdenken, die "Dresden Museums Card" zu kaufen. Die gibt es für 22 Euro. Sie umfasst Eintritte in 14 Museen und Ausstellungen, unter anderem die Gemäldegalerie Alter Meister, das Neue Grüne Gewölbe oder auch die Porzellansammlung. Die Karte ist zwei Tage lang gültig.

Ausblick über Elbflorenz

Wenn das Wetter schön ist, sollte man unbedingt an der Elbe spazieren gehen. Am Ufer liegen viele historische Bauten und direkt am Wasser hat man einen wunderbaren Blick auf das Panorama der Stadt. Noch besser ist der natürlich aus der Höhe, zum Beispiel von einer der diversen Aussichtsplattformen – da gibt es die Frauenkirche, die Kreuzkirche, den Rathausturm und noch mehr Orte in luftiger Höhe. Aufgrund dieser tollen Lage und der vielen Kunstschätze trägt Dresden auch den Beinamen Elbflorenz.

Über das ganze Jahr gibt es viele Festivals und Stadtfeste. Eine der berühmtesten Veranstaltungen Dresdens ist der Striezelmarkt, der Weihnachtsmarkt. Er findet seit 1434 statt und ist das Großereignis der Stadt. Eine Kurzreise nach Dresden lohnt sich also zu jeder Jahreszeit.

Nicht weit von der Landeshauptstadt ist der Nationalpark Sächsische Schweiz. Das Elbsandsteingebirge ist etwa 30 Kilometer von Dresden entfernt und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Region ist gerade für Wanderer einen Ausflug wert. Wer also zwei Tage in Dresden verbringt, könnte noch einen Tag für einen Tagestrip in den Nationalpark einplanen.

n-tv Reporter Andreas Kock war ein Wochenende in Dresden und hat die besten Tipps für einen Kurztrip gesammelt:

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Quelle: n-tv.de