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Die Ostsee ist auch in den Wintermonaten ein geeignetes Reiseziel.
Die Ostsee ist auch in den Wintermonaten ein geeignetes Reiseziel.(Foto: picture alliance / dpa)

Küstentrip im Winter: Fünf Tipps für den Ostsee-Urlaub im Winter

Von Sonja Gurris

Raue Natur, lange Sandstrände und viele Orte zum Entspannen – das bietet die Ostsee in den Wintermonaten. Wer im Februar kommt, kann die Küste ganz anders als im Sommer erleben. Und auch bei Schietwetter kann der Urlaub erholsam werden.

Das Jahr ist erst ein paar Wochen alt, das Wetter oft so lala. Schon kurze Zeit nach Neujahr steht vielen schon der Sinn nach einer Auszeit. Wer zwei oder drei Tage aus dem Alltag entfliehen will, kann an der deutschen Ostseeküste eine ruhige Zeit verbringen. Sie ist ein Ort mit hohem Entspannungsfaktor und ein Reiseziel, das in der Nebensaison auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich ist.

Tipp 1:

Für die Hartgesottenen: Strand-Kulisse bei Wind und Wetter erleben

Im Hochsommer sind die Ostseestrände hoch frequentiert – in den Wintermonaten sind allerdings keine Touristenmassen unterwegs. Wer den Strand einmal ganz in Ruhe und für sich genießen will, der sollte die dicke Regenjacke mitnehmen und los spazieren. Denn so ein bisschen Wind um die Nase kann den Kopf frei machen und entspannen. Dieser Entspannungstipp kostet keinen Cent – nur die Überwindung, auch bei eher schlechtem Wetter vor die Tür zu gehen.

Die stürmische See lässt Alltagsgedanken schnell verfliegen.
Die stürmische See lässt Alltagsgedanken schnell verfliegen.(Foto: picture alliance / dpa)

Tipp 2:

Für die Hartgesottenen: Die Ruhe auf Fischland-Darß-Zingst

Wandern und Walken kann man auch in den kälteren Monaten. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gibt es weite Aussichten und schöne Wanderrouten, um die Gegend zu erkunden und die Ruhe zu genießen. Es gibt zum Beispiel die Route Barhöft, ein Rundweg von etwa 10 Kilometern - und er ist auch für Anfänger geeignet.

Tipp 3:

Für die Entspannungssuchenden: Wellness mit Meerblick

An der Küste gibt es zahlreiche Wellness- und Spa-Angebote für Menschen, die einfach mal ein bisschen abschalten wollen. Es gibt beispielsweise das Ostsee Resort Damp, 14 Kilometer nördlich von Eckernförde. Ein 4000 Quadratmeter großes Areal bietet Schwimmen, Wellness und Sauna. An einem verregneten Tag kann dem Urlauber das Wetter draußen ganz egal sein – Erholung gibt es trotzdem. Kosten: Schwimmbad: 6,50 Euro, Sauna: ab 15,50 Euro, Massagen: ab 33 Euro. Hier gibt es weitere Informationen.

Ein weiterer Ausflugsort für Urlauber ist die Ostsee-Therme Scharbeutz, hier kann man mit Sicht auf den Strand relaxen. Die Kinder können sich austoben – denn es gibt unter anderem Riesenrutschen, die über 140 Meter lang sind. Währenddessen können die Eltern die Seele baumeln lassen. Kosten: Eintrittspreis ab 18 Euro. Hier gibt es weitere Informationen.

Nebensaison bedeutet auch weniger Besucher.
Nebensaison bedeutet auch weniger Besucher.(Foto: imago/Westend61)

Tipp 4:

Für Kultur- und Familienurlauber 1: Hansemuseum Lübeck

An der Küste stößt man fast zwangsläufig auf die Geschichte der Hanse – der Handelsvereinigung  aus dem 12. Jahrhundert. In der Hansestadt Lübeck gibt es das weltweit größte Museum des Kaumannverbundes. Wer einen kulturellen Familienausflug sucht, liegt mit dem Hansemuseum richtig – denn die Ausstellung ist so aufgebaut, dass auch Kinder und Jugendliche die Handelsgeschichte interaktiv erfahren können. Familientickets gibt es ab 18,50 Euro. Hier gibt es weitere Informationen.

Tipp 5:

Für Kultur- und Familienurlauber 2: Wikinger Museum Haithabu

Und dieser Tipp ist etwas für Abenteurer: Wer sich einmal in die Epoche der Wikinger hineinversetzen möchte, der kann im Wikinger Museum Haithabu in Busdorf ein Kriegsschiff erkunden. Die Besucher werden etwa 1000 Jahre zurückversetzt. Die Ausstellung lässt die Siedlungsgeschichte der großen Wikinger wieder aufleben. Familienkarten gibt es ab 15 Euro. Hier gibt es weitere Informationen.

Mehr Informationen erhalten Sie auch bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein und bei weiteren lokalen Touristeninformationen.

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Quelle: n-tv.de

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