Mehr USA-Urlaub als BusinessGeschäftsreisende überholt
Bei den USA-Reisenden aus Deutschland haben die Urlauber im vergangenen Jahr die Geschäftsleute überholt.
Bei den USA-Reisenden aus Deutschland haben die Urlauber im vergangenen Jahr die Geschäftsleute überholt. 45 Prozent der Gäste mit deutschem Pass kamen als Touristen in die Vereinigten Staaten. 26 Prozent nannten dagegen Geschäftstermine als Hauptgrund ihres Besuchs. Im Jahr 2007 hatten die Geschäftsreisenden mit 35 zu 34 Prozent noch knapp die Nase vorn gehabt. Das geht aus Statistiken hervor, die das US-Handelsministerium vorgestellt hat.
Insgesamt wurden 1,782 Millionen deutsche USA-Besucher gezählt. Das waren 17 Prozent mehr als 2007, die größte Steigerungsrate seit dem Beginn des Jahrzehnts. Für fast jeden Vierten (23 Prozent) war es die erste USA-Reise. Neben Ferienreisen und Geschäftsterminen waren auch Besuche bei Freunden und Verwandten (21 Prozent) für viele Deutsche ein wichtiger Beweggrund für einen Trip über den Atlantik. Insgesamt gaben deutsche Besucher 6,5 Milliarden US-Dollar
New York an der Spitze
Bei den beliebtesten US-Städten unter ausländischen Reisenden liegt New York weiter mit großem Abstand an der Spitze: Im "Big apple" wurden laut Handelsministerium 8,21 Millionen internationale Gäste registriert. Kanadier und Mexikaner wurden dabei nicht berücksichtigt. Mit Los Angeles (2,78 Millionen) und San Francisco (2,61 Millionen) lagen zwei kalifornische Großstädte an Platz zwei und drei. Auf den weiteren Rängen folgen Miami (2,58 Millionen), Orlando (2,43 Millionen) und Las Vegas (2,02 Millionen).
Die einzige Großstadt mit rückläufigen Gästezahlen aus dem Ausland unter den 15 beliebtesten US-Zielen war Honolulu: In der Metropole Hawaiis wurden 1,49 Millionen Touristen mit fremdem Pass gezählt, das waren 4 Prozent weniger als 2007. Den verhältnismäßig größten Zuwachs unter den Top-15-Städten hatte dagegen Philadelphia mit nun 710.000 internationalen Besuchern. Das bedeutete ein Plus von 29 Prozent.