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Montag, 01. Februar 2010

Keiner runter, keiner rauf: Hiddensee bleibt abgeschnitten

Hier fährt erstmal keine Fähre mehr.

Hier fährt erstmal keine Fähre mehr.
(Foto: dpa)

Die Ferieninsel Hiddensee bleibt von der Außenwelt vorerst weiter isoliert. Nach dem Ausfall der Fähre "Vitte" ist noch kein weiterer Schiffsverkehr zwischen Schaprode und der Ostseeinsel möglich.

Die Reederei Hiddensee kündigte auf ihrer Internetseite "eine Aktualisierung der Situation" an. Dort gab sie bekannt, dass ein eisbrechendes Schiff derzeit versucht, von Norden her ins Hiddenseer Fahrwasser zu gelangen. Wenn es gelingt, soll die Verbindung zwischen Schaprode und Hiddensee ab Dienstag wieder möglich sein.

Nur wenige Touristen

Die Lage auf der Insel sei dennoch ruhig, berichtete der Inselpolizist Peter Damaske. Es seien nur wenige Touristen auf Hiddensee. Wenn Gefahr für Leib und Leben besteht, könne ein Hubschrauber vom Festland eingesetzt werden.

In den vergangenen Tagen war beobachtet worden, dass Menschen die Insel zu Fuß verlassen haben. Das Festland ist rund zwei Kilometer entfernt. Das Gewässer ist eisbedeckt. Zuletzt war die Insel nach Damaskes Worten im Winter 1996/97 von der Außenwelt abgeschnitten.

abe/dpa

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