Reise
Im Fleischerviertel von Kopenhagen treffen sich Touristen und Einheimische, um einen entspannten Abend zu genießen.
Im Fleischerviertel von Kopenhagen treffen sich Touristen und Einheimische, um einen entspannten Abend zu genießen.(Foto: Sonja Gurris)
Dienstag, 14. März 2017

Meatpacking und zarte Schnitten: Kopenhagen ist Food- und Design-Mekka

Von Sonja Gurris, Kopenhagen

Gutes Essen bei lauter Musik im szenigen Meatpacking District und berühmtes dänisches Design: Wer nach Kopenhagen reist, befindet sich im Herzen von Dänemarks Food- und Design-Mekka. Oft ist das Einfache besonders stilvoll.

Laute Musik wummert schon von Weitem über den Platz. Vor dem Kopenhagener "Warpigs" sind massenweise Fahrräder angekettet. Typisch dänisch eben. In dem vollen Laden drängeln sich die jungen Leute vor diversen Tresen. Neben Studentinnen mit praktischen Fahrrad-Taschen auf dem Rücken und langbärtige Hipster mit Rock-T-Shirts tummeln sich Touristen. Auf der einen Seite des Tresens stehen sie Schlange für Craft Beer, auf der anderen für die Fleischspezialitäten, die aus einem Räucherofen kommen.

Gemütlich und lecker: Im "Øl & Brød" gibt es kreative Schnittchen auf Dänisch.
Gemütlich und lecker: Im "Øl & Brød" gibt es kreative Schnittchen auf Dänisch.(Foto: Sonja Gurris)

Der Mann hinter dem Tresen schneidet große Fleischstücke mit einem riesigen Messer zurecht. Ein Traum für Fleischfans. Vegetarier würden sich hierhin wohl nicht verirren. Die Musikmischung ist interessant und sorgt für gute Laune. Das "Warpigs" ist kein starres Restaurant. Hier lebt und atmet die Kopenhagener Szene.

Im Zentrum des Meatpacking Districts, also dem Fleischerviertel von Kopenhagen, verkauft diese Location genau das: Fleisch. Dazu gibt es Bier und laute Musik - mehr scheint es nicht zu benötigen, um den Laden voll zu bekommen. Doch natürlich gehört auch ein gutes Konzept dazu. Es ist nur eines von zahlreichen Restaurants in diesem Szeneviertel der dänischen Hauptstadt. Alle Restaurants und Bars sind voll, die Kopenhagener lieben dieses Quartier.

Restaurantviertel mit großem Flair

Etwas ruhiger und feiner in der Dekoration geht es bei "Øl & Brød" zu: Hier wartet ein echter dänischer Klassiker auf den Kopenhagen-Besucher: Es ist ein Schwarzbrot mit einfachen Zutaten und doch wirkt es fein und wie ein kleines Kunstwerk.

Ein Besuch im Designmuseum lohnt.
Ein Besuch im Designmuseum lohnt.(Foto: Kim Wyon / Visit Denmark)

Ob mit Fisch, Pastete, Gemüse oder Hähnchen - wer das dänische Nationalessen probiert, wird sehen, was man aus Brot alles zaubern kann. Hier trifft sich Essen mit Design - zumindest, wenn man etwas länger die kunstvollen Kreationen bestaunt.

Kreativ, einfach, stilvoll und voller Geschmack - so lässt sich auch die Kopenhagener Designszene beschreiben. Ganz Skandinavien ist für seinen Stil bekannt, doch das "Danish Design" hat Weltruhm. In Kopenhagen können Besucher an jeder Ecke diese Idee wiederfinden. Ob beim Besuch des Designmuseums oder beim Bummel durch die Geschäfte der königlichen Porzellanhersteller (Royal Copenhagen) - die Möglichkeiten sind vielfältig.

Selbst Stadtrundgänge widmen sich dem Design-Thema. Besucher, die sich besonders dafür interessieren, können in Kopenhagen locker einen ganzen Kurztrip rund ums Design machen. Dabei gilt: nicht nur gucken, sondern auch anfassen - wenn man ein kleines oder großes Designerstück aus Kopenhagen mitbringen will. Aber Achtung: Dafür sollten Touristen auf jeden Fall ein paar Extra-Kronen dabei haben. Denn der einfache, schicke Stil hat auch seinen Preis. Ob Food oder Design, in Kopenhagen wird die Einfachheit stilvoll zelebriert.

*Dieser Artikel ist im Rahmen einer Pressereise entstanden.

Quelle: n-tv.de

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