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Am Strand der Insel Cayo Santa Maria, Kuba.
Am Strand der Insel Cayo Santa Maria, Kuba.(Foto: imago/imagebroker)

Nachfrage ist größer als Angebot: Kuba baut Infrastruktur für Urlauber aus

Kuba erlebt einen nie da gewesenen Touristenboom. Allerdings ist die Infrastruktur darauf noch gar nicht ausgerichtet. Das soll sich nun aber ändern - vor allem in den kleineren Orten der sonnigen Insel.

Die Touristen kommen in Scharen, doch Kuba ist derzeit noch gar nicht auf den Massenansturm der Urlauber eingestellt. Hotels, Transportwesen, das alles muss sich der höheren Nachfrage anpassen. Deshalb will Kuba die touristische Infrastruktur in den kleineren Orten und Regionen ausbauen und somit Rundreisen durch das Land attraktiver machen. Das kündigte Kubas Tourismusminister Manuel Marrero auf der Tourismusmesse Fitcuba an, wie das Fachmagazin "fvw" berichtet.

Der Minister nannte konkret die Städte Camagüey, Cienfuegos, Trinidad und Viñales. Besonders oft besucht werden derzeit die Hauptstadt Havanna und die Region Varadero. Besonders die US-amerikanischen Gäste sind am sozialistischen Kuba interessiert - und wollen die Insel noch genauso erleben, wie sie schon seit Jahrzehnten aussieht: Oldtimer auf den Straßen, charmante Salsa-Bars und kleine Zigarrenmanufakturen.

Nachfrage auch aus Deutschland groß

Auch deutsche Reiseveranstalter spüren eine immer größere Nachfrage nach Kuba-Reisen. "Die Touristen schätzen die kulturelle Vielfalt, das historische Erbe sowie den Naturreichtum Kubas", erklärt Isabel Docampo Torres, kubanische Botschaftsrätin für Tourismus, gegenüber n-tv.de.

Im vergangenen Jahr reisten 241.830 Besucher aus Deutschland nach Kuba, ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zu 2015. Im ersten Quartal 2017 kamen 80.300 deutsche Gäste, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 74.240 Gäste. Nach der politischen Öffnung hat sich die Insel in der Karibik zu einem Trendziel der Deutschen entwickelt.

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Quelle: n-tv.de

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